Musicboard Berlin GmbH

Berlin hat sich in den letzten Jahren als Musikhauptstadt Deutschlands mit internationaler Strahlkraft etabliert und zieht mehr denn je Kreative und Musikschaffende aus aller Welt an. Damit das auch so bleibt und der gute Ruf der Musikstadt Berlin weiterhin weltweite Kreise ziehen kann, hat der Berliner Senat Anfang 2013 das Musicboard unter Leitung der Musikbeauftragten Katja Lucker eingerichtet.

Aufgabe des Musicboards ist es, die Popmusikszene der Stadt zu unterstützen und ihre kulturelle und wirtschaftliche Strahlkraft zu stärken. Dazu arbeitet das Musicboard eng mit den Berliner Musikunternehmen zusammen und vermittelt oder fördert Kooperationsprojekte. Das Musicboard unterstützt außerdem in Berlin lebende Künstler_innen, mit Stipendien, durch Vermittlung zu den richtigen Ansprechpersonen oder indem es eine bessere Infrastruktur für Musiker_innen schafft. Hinzu kommen die verbesserte Zusammenarbeit mit der Musikwirtschaft und die enge Kooperation mit der Berliner Popmusikszene, den Berliner Musiknetzwerken, Verwaltung und Wirtschaft. In Problemfällen, z.B. bei Fragen um Lärmschutz und Nachbarschaft, hilft das Musicboard als Moderator.

Das Musicboard ist eine bundesweit einzigartige Einrichtung und will Popmusik auf neue, einfallsreiche Art fördern und den Diskurs zur Popkultur in Berlin lebendig halten. Es setzt auf die Mitarbeit und innovative Kraft der Musik- und Kreativbranche und bringt damit eine neue und mutige Form der Popmusikförderung auf den Weg.

2013 war das Musicboard zunächst mit einem Etat von 1 Million Euro ausgestattet, den es wirksam umgesetzt hat in die Förderung von 28 Projekten in den Förderprogrammen Karrieresprungbrett und Pop im Kiez sowie 12 Stipendiaten und Stipendiatinnen.

2014 wurde das Budget auf 1,5 Millionen Euro aufgestockt, wovon 250.000 Euro festgelegt sind für die Finanzierung der Berlin Music Commission. In den Programmen wurden 36 Projekte gefördert, von denen indirekt ca. 370 Künstler_innen profitierten. Zudem wurden 15 Stipendien an Popmusiker_innen vergeben und ein Labelförderprogramm aufgelegt, das 36 Berliner Labels bei der Digitalisierung der Lizenzabrechnungen unterstützte.

2015 werden erneut die Förderprogramme Karrieresprungbrett Berlin, Pop im Kiez und Stipendien und Residenzen für Berliner Popmusiker_innen aufgelegt. Zudem wird ein neues Programm Festivalförderung ausgeschrieben.


Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Musicboard Berlin GmbH: Karrieresprungbrett Berlin

Mit dem Förderprogramm "Karrieresprungbrett Berlin" sollen Projekte gefördert werden, die Plattformen für Berliner Nachwuchsmusiker_innen aus allen Bereichen der Popmusik schaffen und sie so bei ihrem[...]

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Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Musicboard Berlin GmbH: Pop im Kiez

Mit dem Förderprogramm "Pop im Kiez" sollen Projekte gefördert werden, die die Akzeptanz von Live-Musik in Berlin anhand von Modellprojekten, einer Kampagne oder (einer Reihe) von Maßnahmen erhöht.[...]

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Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Musicboard Berlin GmbH: Stipendien/Residenzen

Das Musicboard vergibt Stipendien und Residenzen an Popkünstler_innen, die in Berlin leben und hier ihren beruflichen Mittelpunkt haben. Das Herkunftsland spielt dabei keine Rolle. An dem Programm[...]

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Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Musicboard Berlin GmbH: Festivalförderung

Mit dem Programm "Festivalförderung" sollen Musikfestivals aller Genres der populären Musik gefördert und ihnen eine Planungsperspektive gegeben werden. Insbesondere Festivals, die Nachwuchstalente[...]

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Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Musicboard Berlin GmbH: Supportförderung

Im Dialog mit Musikexpert_innen und Musiker_innen Berlins hat sich 2015 herausgestellt, dass gerade junge aufstrebende Bands es schwer haben Konzerte vor größerem Publikum zu geben. Es hilft als[...]

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Allgemeine FAQs zur Kulturförderung

Wie schreibe ich einen Antrag?

Was unterstützt das Programm "Kreatives Europa"?

Wie sollte ein Finanzierungsplan aussehen?

Wo finde ich Informationen zu Interessenvertretungen und Netzwerken in meiner Sparte?

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kulturförderung und Antragsstellung finden Sie in unseren FAQs.