Europa für Bürgerinnen und Bürger   

Im Programm „Europa für Bürgerinnen und Bürger“, das am 1. Januar 2014 gestartet ist, werden vor allem Partizipation und Engagement der Bürgerinnen und Bürger und die Erinnerung an die gemeinsame europäische Geschichte im Mittelpunkt stehen. Es sollen nicht mehr nur Begegnungen zwischen Bürgern im Fokus der Förderung stehen, sondern Projekte, die zu einem Verstehen und einer Auseinandersetzung mit die europäischen Werten und der Europapolitik beitragen.

Es ist untergliedert in die Teilbereiche „Europäisches Geschichtsbewusstsein“ und „Demokratisches Engagement und Partizipation“. Ersterer richtet sich an Organisationen und Institutionen, die sich mit Erinnerungsarbeit und europäischer Geschichte des 20. Jahrhunderts sowie der Reflexion über europäische Werte befassen.  Dabei steht das Gedenken an Deportation und Verbrechen während des Sozialismus und des Nationalsozialismus  im Vordergrund. Der zweite Teilbereich betrifft insbesondere Städtepartnerschaften und -freundschaften, Vereine und Verbände, Bildungseinrichtungen, kirchliche Einrichtungen etc., welche in Form von Projekten der aktiven Beteiligung Demokratieförderung und Toleranz dienen.

Die Ziele des Programms sind

  • Beitrag zum Verständnis der Bürgerinnen und Bürger von der EU, ihrer Geschichte und Vielfalt
  • Stärkung der europäischen Bürgerschaft und Verbesserung der Bedingungen für die bürgerschaftliche und demokratische Teilhabe auf EU-Ebene
  • Stärkung des Geschichtsbewusstseins und des Bewusstseins für die gemeinsame Geschichte und die gemeinsamen Werte
  • Förderung der demokratischen Teilhabe der Bürgerinnen und Bürger auf EU-Ebene, indem ihr Verständnis für den Entscheidungsprozess der Union verbessert und Chancen für gesellschaftliches und interkulturelles Engagement und Freiwilligentätigkeit auf EU-Ebene geschaffen werden.

Die zur Verfügung stehenden Fördermittel sind maßnahmenbezogene Finanzhilfen und Betriebskostenzuschüsse. Öffentliche Einrichtungen und gemeinnützige Organisationen ohne Erwerbszweck mit Rechtspersönlichkeit können einen Förderantrag stellen. Das Programm steht den 28 EU-Mitgliedstaaten und, sofern sie eine Vereinbarung mit der Europäischen Kommission unterzeichnet haben, den Beitritts-, Kandidaten- und potenziellen Kandidatenländern sowie den EFTA-Staaten, die Mitglied des EWR-Abkommens sind, offen.

Die Nationale Kontaktstelle in Bonn berät zur Antragstellung und Projekten. Die Anträge in diesem Programm werden allerdings direkt in bei der EACEA in Brüssel gestellt.


Quelle: http://www.kontaktstelle-efbb.de/ (18.08.2014)


Europäische Kommission

Bürgerbegegnungen

Allgemeine Förder-, Ausschluss-, Auswahl- und Gewährungskriterien (siehe Programmleitfaden)
Anzahl der Teilnehmer/innen: An einem Projekt müssen mindestens 25 eingeladene Personen teilnehmen.[...]

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Europäische Kommission

Vernetzung von Partnerstädten

Alllgemeine Förder-, Ausschluss -, Auswahl- und Gewährungskriterien (siehe Programmleitfaden)

Zusätzlich zur diesen Kategorien von Antragstellenden können sich zivilgesellschaftliche Organisationen[...]

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Europäische Kommission

Projekte der Zivilgesellschaft

Allgemeine Förder-, Ausschluss-, Auswahl- und Gewährungskriterien (siehe Programmleitfaden)

Das Projekt muss Folgendes leisten: einen Reflexionsprozess sowie Diskussionen und andere Aktivitäten in[...]

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Europäische Kommission

Geschichtsprojekte

Der in diesem Fall angeforderte Zuschuss darf 70% der förderfähigen Kosten der betreffenden Aktion nicht übersteigen. Der Höchstzuschuss beträgt 100.000 EUR. Der förderfähige Mindestzuschuss beträgt[...]

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Allgemeine FAQs zur Kulturförderung

Wie schreibe ich einen Antrag?

Was unterstützt das Programm "Kreatives Europa"?

Wie sollte ein Finanzierungsplan aussehen?

Wo finde ich Informationen zu Interessenvertretungen und Netzwerken in meiner Sparte?

Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Kulturförderung und Antragsstellung finden Sie in unseren FAQs.