Fragen zu Steuer, Versicherung & Rechtsform

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  • Was muss ich bei einer Vereinsgründung beachten?

    Bei der Gründung eines Vereins muss folgendes beachtet werden: Die Mindestanzahl an Gründungsmitgliedern beträgt 7 Personen.

    Vorerst muss eine Satzung erstellt werden, in der
    - Vereinszweck (gemäß § 21 BGB, damit die Tätigkeit, die dazu dient, das Gemeinwohl zu fördern
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    Gemeinnützigkeit
    beim Finanzamt für Körperschaften I beantragt werden kann; genaue Angaben zur Tätigkeit, die dazu dient, das Gemeinwohl zu fördern
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    Gemeinnützigkeit
    : AO §52, 53, 54)
    - Vereinsname
    - Vereinsorgane
    - Regelung der Mitgliederversammlungen (wann & wie)
    - Regelung der Mitgliedschaft
    - Regelung der Zusammenarbeit im Verein
    - Beurkundung von Beschlüssen
    festgelegt werden müssen.

    Anschließend muss das Gründungsprotokoll von einem Notar beglaubigt  und der Verein beim Finanzamt für Körperschaften und im Vereinsregister eingetragen werden.

    Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber "Vereine und Steuern" vom Finanzamt und auf der Website des Amtsgerichts Charlottenburg.

  • Ich habe ein im Ausland erworbenes Diplom im Bereich Musik. Wo kann ich dieses anerkennen lassen?

    Eine Anerkennung von ausländischen Hochschulabschlüssen wird seit dem 1. Februar 2003 nicht mehr vorgenommen. Einzige Ausnahme hiervon gilt für Berechtigte nach §10 des Bundesvertriebenen-gesetzes. Sie finden in der Datenbank ANABIN (anabin.kmk.org), die von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen im Sekretariat der Kultusministerkonferenz aufgebaut wurde, Informationen über die Vergleichbarkeit von ausländischen mit deutschen Studienabschlüssen.

    Im Bereich Musik werden lediglich Bewertungen ausländischer Bildungsabschlüsse im Vergleich mit der deutschen Ausbildung "Staatlich geprüfte(r) Musiklehrer(in)" vorgenommen, die bis zum 31. Juli1994 in Berlin abgeschlossen werden konnte. Konkret muss es sich um ein Musiklehrer-Diplom handeln, das an einer Fachschule (nicht Hochschule) erworben wurde.

    Ein Antragsformular sowie ein Merkblatt mit Informationen über die einzureichenden Unterlagen kann angefordert werden bei: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten (Ansprechpartner: Uwe Sandhop, Tel: 90 228 755, E-Mail: uwe.sandhop(at)kultur.berlin.de).

    Die Gebühr hierfür beträgt 92,54 EUR. Spätaussiedler erhalten die Bescheinigung über die Anerkennung gebührenfrei.

  • Ich möchte einen Verlag gründen. Welche Fördermöglichkeiten gibt es und wo bekomme ich die entsprechenden Informationen?

    Das Land Berlin unterstützt Existenzgründer mit verschiedenen Förderangeboten (z.B. zinsgünstige Darlehen, Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans, Coachingangebote). Nähere Auskünfte, welches der Förderprogramme für Sie in Frage kommt, erhalten Sie bei der Investitionsbank Berlin www.ibb.de.

    Grundsätzliche Informationen zu einer Verlagsgründung erhalten Sie auf der Internetseite der Industrie- und Handelskammer sowie bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (Ansprechpartnerin: Sylvia Fiedler, Tel.: 9013 8327, sylvia.fiedler(at)senwtf.berlin.de).

    Weitere Beratung bietet außerdem die Kreativwirtschaftsberatung Berlin. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Ich bin selbstständig im Bereich "Darstellende Kunst". Welche Möglichkeiten zur gesetzlichen Sozialversicherung bestehen für mich?

  • Für eine Aufführung/Performance möchte ich einen Text von ... verwenden. Wo bekomme ich Informationen über die entsprechenden Gebühren und Verwertungsrechte?

    Bei derartigen Sachverhalten ist die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) zuständig, sie nimmt treuhänderisch die Ansprüche von Autorinnen Autoren im Sinne des Urheberrechtes wahr. Nähere Informationen zur VG Wort unter: www.vgwort.de.

  • Bei welcher Behörde in Berlin muss ich den Antrag auf Befreiung von der Umsatzsteuer stellen?

    Über die Befreiung von der Umsatzsteuer entscheidet das jeweils zuständige Finanzamt, dort ist auch der Antrag einzureichen. Für diesen Antrag beim Finanzamt werden von der Kulturverwaltung des Berliner Senats Bescheinigungen ausgestellt. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: service.berlin.de/wohnungsaemter.

  • Wo muss ich den Antrag einreichen, um einen Wohnberechtigungsschein für einen Übungs- bzw. Arbeitsraum (Mehrraum) in Berlin zu bekommen?

    Prinzipiell kann von Künstlerinnen und Künstlern ein Mehrraum beantragt werden. Zuständig hierfür ist das eigene bezirkliche Wohnungsamt. Das für Sie zuständige Wohnungsamt finden Sie unter: www.berlin.de/verwaltungsfuehrer/wohnungsaemter

  • Sind die Förderungen, die von der Berliner Senatskanzlei vergeben werden, steuerpflichtig?

    Solche Fragen sollten Sie sich grundsätzlich beim Finanzamt beantworten lassen. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/finanzaemter.

  • Sind Stipendien steuerfrei?

    Hierüber entscheidet das jeweils zuständige Finanzamt. Stipendien müssen dort grundsätzlich angegeben werden. Der
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    Zuwendungsbescheid
    (oder Vertrag) dient hier als Nachweis. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/finanzaemter.

  • Sind Förderungen steuerpflichtig?

    Solche Fragen sollten Sie sich grundsätzlich beim Finanzamt beantworten lassen, da es hier keine allgemeingültige Antwort gibt. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/finanzaemter.

  • Wie finde ich Mitarbeiter für mein Projekt?

    Es gibt, wenn man in seinem Kollegenkreis nicht fündig geworden ist, verschiedene Internetseiten wie kulturmanagement.net, theaterjobs.de oder creative-city-berlin.de. Diese bieten eine gute Möglichkeit, die passenden Personen für sein Projekt zu finden. Auch die Internetseiten von Berufsverbänden haben oft Links zu entsprechenden Seiten oder bieten selbst eine Art Stellenbörse an.

  • Wie berechne ich mein eigenes Honorar?

    Die große Frage, die sich viele Freischaffende am Anfang ihres beruflichen Werdegangs stellen ist wohl: Was ist meine Arbeit eigentlich wert?

    Hierzu ist in der freien Szene eine grundsätzliche Frage danach sinnvoll, was man eigentlich so im Monat braucht.

    Man sollte einmal überschlagen:
    - Privat: Essen, Wohnen, Versicherungen, Rücklagen fürs Alter, ggf. Kinderversorgung, Urlaub, Sonstiges
    - Beruflich: Steuer, Arbeitsräume, Büromaterial, Auto, Beiträge Berufsverbände, Fortbildungen, Sonstiges.

    Selbstverständlich empfiehlt es sich grundsätzlich, bei Kollegen nachzufragen, die eine vergleichbare Tätigkeit ausüben.

    (Quelle u.a.: Stefan Kuntz: Survival Kit für Künstler, Bergisch Gladbach 2016, S. 606ff.)

  • Was ist die KSK?

    Die ermöglicht freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
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    Künstlersozialkasse
    , eine Abteilung der Unfallkasse des Bundes, führt das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) durch. Sie ist Teil der Bundesverwaltung, hat ihren Sitz in Wilhelmshaven und ist bundesweit zuständig.

    Die ermöglicht freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
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    Künstlersozialkasse
    (KSK) hat im Wesentlichen zwei Aufgabenbereiche:

    Zum einen prüft die KSK die Zugehörigkeit von Künstlern und Publizisten zum versicherungspflichtigen Personenkreis. Wenn die im Gesetz aufgeführten Voraussetzungen der Versicherungspflicht vorliegen, erlässt sie Bescheide über Beginn, Umfang und ggf. Ende der Versicherungspflicht.

    Zum anderen zieht die KSK den Beitragsanteil der Versicherten, die Künstlersozialabgabe der abgabepflichtigen Unternehmen sowie den Bundeszuschuss ein.

    Für die Durchführung der Renten-, Kranken-, und Pflegeversicherung ist die KSK aber nicht zuständig. Sie meldet die versicherten Künstler und Publizisten lediglich bei den Kranken- und Pflegekassen (Allgemeinen Ortskrankenkassen, Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen) und bei der allgemeinen Rentenversicherung an und leitet die Beiträge an die zuständigen Träger weiter. Leistungen aus dem Versicherungsverhältnis (Rente, Krankengeld, Pflegegeld etc.) erbringen ausschließlich die Träger der Rentenversicherung und die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen.

    Ein Antrag auf Altersrente oder eine Reha-Maßnahme ist also an die allgemeine Rentenversicherung zu richten. Dort werden auch die Fragen zu den Voraussetzungen und zur Berechnung von Renten, zu bereits erworbenen Rentenansprüchen, zu Renten aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit und vieles mehr beantwortet. Zu diesem Zweck hat die allgemeine Rentenversicherung vielerorts Auskunfts- und Beratungsstellen eingerichtet. Bei Fragen zur Krankenversicherung (Leistungen, Beitragssätze usw.) wenden sich versicherungspflichtige Künstler oder Publizisten an die selbst gewählte gesetzliche Krankenversicherung.

    Vom Jahr 2000 an gilt für alle vier Bereiche wieder ein einheitlicher Abgabesatz. Dieser wird jeweils bis zum 30.09. eines Jahres für die folgenden Kalenderjahre durch eine Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bestimmt. Für das Jahr 2016 bleibt der Abgabesatz stabil bei 5,2%, 2015 und 2014 lag er ebenfalls bei 5,2%, 2013 betrug er 4,1%

    (Quelle: ermöglicht freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
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    Künstlersozialkasse
    , www.kuenstlersozialkasse.de, Stand: 16.03.2016)

  • Was ist eine GbR?

    Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, oder auch BGB-Gesellschaft wird geregelt im Artikel 705§ff BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

    Sobald zwei Personen zusammen  arbeiten, sind sie rechtlich gesehen eine Gesellschaft nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch
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    GbR
    , dazu muss weder ein Vertrag aufgesetzt werden noch muss das mündlich besprochen werden. Um die Rechte und Pflichten aller Beteiligten zu klären, macht es meist Sinn, einen kurzen Vertrag aufzusetzen, um möglichen Konfliktsituationen vorzubeugen. Ansonsten geltend die im BGB geregelten Verfahrensweisen.

    Ein großer Vorteil ist, dass die Sozialversicherung billiger wird, da sie über die KSK läuft.

    Steuern werden einfacher. Alle Gesellschafter entscheiden gemeinsam. Im Grunde beschäftigt man sich gegenseitig und niemand wird von dem anderen beauftragt, geschweige denn angestellt.

    (Quelle: Website Rechnungswesen verstehen, www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/bwl/gbr-gesellschaft-buergerlichen-rechts.php, Stand 16.03.2016)

  • Was sind Anbest-P (Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung)?

    Diesen Begriff findet man immer wieder bei der öffentlichen Mittelvergabe. Gemeint sind alle Nebenbestimmungen, die man vor allem beim Mittelabruf, bei den Ausgaben wie auch bei der Abrechnung der Gelder beachten muss.

    Man sollte diese Bestimmungen sehr genau lesen und sich klar machen, was diese für die tägliche Projektarbeit bedeuten, bevor man beginnt, Fördergelder auszugeben. Bei eventuellen Unklarheiten empfiehlt es sich, beim Fördergeber nachzufragen.

  • Was bedeutet Vorsteuerabzugsberechtigung?

    Wie Privatpersonen zahlen auch Unternehmer beim Bezug von Waren und Dienstleistungen Umsatzsteuer. Im Gegensatz zu Privatpersonen können Unternehmer allerdings unter bestimmten Voraussetzungen diese Posten im Rahmen des Vorsteuerabzugs von ihrem Finanzamt zurückfordern.

    Was bedeutet Vorsteuerabzug?
    Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die ein Unternehmer auf den Rechnungen an seine Geschäftspartner ausweist. Zur Zahlung der Umsatzsteuer verpflichtet ist aber nur der Endverbraucher.
    Daraus folgt im Umkehrschluss, dass sich Geschäftsleute die ihnen von Geschäftspartnern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt erstatten lassen können (die Umsatzsteuer ist also ein durchlaufender Posten). Um eine Berechtigung zum Vorsteuerabzug zu erhalten, müssendie folgenden Punkte erfüllt werden:

    Berechtigung zum Vorsteuerabzug

    Generell gilt: Ein Unternehmer darf Vorsteuer abziehen, wenn er selber auf seinen Rechnungen Umsatzsteuer in Rechnung stellt.
    Dazu muss der Jahresumsatz über 17.500 Euro liegen. Er ist dann dazu verpflichtet, je nach Art seines Produkts oder Dienstleistung den vollen (19%) oder ermäßigten (7%) Satz auf seinen Rechnungen auszuweisen.

    Wann darf der Vorsteuerabzug nicht geltend gemacht werden?
    In bestimmten Fällen ist kein Abzug von Vorsteuer möglich:
    - ein Gegenstand wird nicht für das Unternehmen, sondern privat für den Unternehmer angeschafft
    - ein Unternehmer hat nur umsatzsteuerfreie Umsätze
    - der Unternehmer ist nach § 19 UStG Kleinunternehmer und weist daher auf seinen Rechnungen keine  Mehrwertsteuer aus
    - die Rechnung ist fehlerhaft ausgestellt.

    Von der Umsatzsteuer zur Vorsteuer

    Beispiel:
    Ein Einzelunternehmer ist zum Vorsteuerabzug berechtigt. Beim Kauf von Waren für sein Unternehmen im Wert von netto 1.000 Euro werden auf der Rechnung 19% (€ 190) Umsatzsteuer ausgewiesen, sodass der Gesamtrechnungsbetrag 1.190 Euro beträgt.

    Die Voraussetzungen zum Vorsteuerabzug sind erfüllt. Somit kann diese Position bei der Umsatzsteuervoranmeldung oder in der Umsatzsteuerjahreserklärung als Vorsteuerabzug geltend gemacht werden.

    Der Betrag von 190 Euro wird dem Unternehmer von Finanzamt erstattet beziehungsweise mit der von ihm abzuführenden Umsatzsteuer verrechnet.            

    (Quelle: Website Rechnungswesen verstehen, www.rechnungswesen-verstehen.de/steuern/kleinunternehmerregelung.php, Stand 16.03.2016)

  • Was ist die Kleinunternehmerregelung?

    Die Kleinunternehmerregelung ermöglicht es Unternehmern mit geringem Umsatz, auf das Abführen von Umsatzsteuer zu verzichten. Für Unternehmer und Behörden soll damit Verwaltungsaufwand reduziert werden.

    Gesetzliche Grundlagen

    In § 19 UStG wird Unternehmern, bei denen der Umsatz ohne Steuern
    - im vergangenen Kalenderjahr nicht mehr als € 17.500,00 betragen hat und
    - im aktuellen Kalenderjahr voraussichtlich € 50.000,00 nicht übersteigen wird
    ein Wahlrecht eingeräumt:
    Sie können entscheiden, ob sie Umsatzsteuer ausweisen und mit dem Finanzamt abrechnen wollen oder nicht. An diese Entscheidung ist der Unternehmer die folgenden fünf Jahre lang gebunden.

    Welche Folgen hat die Anwendung der Kleinunternehmerreglung?
    Wird die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen, hat der Unternehmer in umsatzsteuerlicher Hinsicht den gleichen Status wie ein Nichtunternehmer.
    Er verzichtet darauf, bei seinen Ausgangsrechnungen Umsatzsteuer auszuweisen und kann die Umsatzsteuer auf seinen Eingangsrechnungen nicht als Vorsteuer davon abziehen. Ansonsten müssen seine Rechnungen die gleichen Mindestbestandsteile enthalten wie bei anderen Unternehmern. Auf der Rechnung ist darauf hinzuweisen, dass nach § 19 UStG keine Umsatzsteuer erhoben wird.

    Kleinunternehmerreglung: Pro und Kontra

    Die Aussicht auf verminderten Verwaltungsaufwand ist aber nicht der einzige Aspekt, den Unternehmer bei ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten. Entscheidend ist vielmehr, ob die Kundschaft überwiegend aus Privatleuten oder vorsteuerabzugsberechtigten Geschäftskunden besteht.

    Privatleute und andere Unternehmer, die die Kleinunternehmerregelung für sich in Anspruch nehmen, vergleichen bei der Prüfung von Angeboten die Endpreise. Hier kann sich ein preislicher Vorteil ergeben, wenn keine Umsatzsteuer eingerechnet werden muss.

    Der gleiche Sachverhalt wirkt sich hingegen negativ bei Kunden aus, die nicht der Kleinunternehmer-regelung unterliegen - diese sind an einer Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer interessiert, um ihre Umsatzsteuerzahllast gegenüber dem Finanzamt zu reduzieren.

    (Quelle: Website Rechnungswesen verstehen, www.rechnungswesen-verstehen.de/steuern/kleinunternehmerregelung.php, Stand 16.03.2016)

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