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  • Was sind die empfohlenen Honoraruntergrenzen für Projektanträge in den Darstellenden Künsten?

    Bei der Erstellung von Förderanträgen sowohl bei öffentlichen wie auch bei privaten Förderern auf Landes- und Bundesebene empfiehlt der LAFT Berlin die Berechnung von Honoraren auf Basis einer Honoraruntergrenze. Diese sollte 2000,00 Euro Brutto (mit KSK), 2500,00 Euro Brutto (ohne KSK), pro Monat bei Vollbeschäftigung betragen. Für Projektmitarbeiter/innen in Teilzeit berechnet sich die Honoraruntergrenze je nach Dauer der Mitarbeit, ausgehend von einer 40 h-Arbeitswoche bei Vollzeitbeschäftigung, ergibt sich ein Stundensatz von 12,50 Euro Brutto (mit KSK), 15,60 Euro Brutto (ohne KSK). Der LAFT empfiehlt neben des Proben- und Vorstellungszeitraums auch Recherche sowie Vor- und Nachbereitungszeiten zu berücksichtigen.

    Link zur ausführlichen Empfehlung

    (Quelle: LAFT Berlin - Landesverband freie darstellende Künste Berlin e.V., Stand: 16.03.2016)

  • Wie hoch sollten Ausstellungshonorare sein?

    Der bbk berlin hat als Verhandlungsgrundlage eine Honorartabelle für Ausstellungen entwickelt, die einen möglichen Honoraranspruch am Wert der von den Künstler/innen ausgestellten Werken orientiert.

    - Bei Kunstvereinen z.B., die oft nur über geringe Etats verfügen und oft sogar auf ehrenamtliches Engagement angewiesen sind, sollte man von den Honorarsätzen nach unten abweichen.

    - Bei privaten Ausstellern wie Firmen, Versicherungen Banken etc. kann man mehr verlangen.

    Den Link zur Honorartabelle finden Sie hier.

    Das Ausstellungshonorar wird gezahlt für die Nutzung des Ausstellungsrechts. Zeitliche oder sachliche Leistungen der Künstlerinnen und Künstler für den Aussteller (wie z.B. Transport, Hängung, Konzeption, Übernachtungskosten etc.) müssen vom Aussteller unabhängig vom Ausstellungshonorar extra honoriert werden.

    Auf ein Ausstellungshonorar kann man verzichten, wenn der Aussteller dafür im Gegenzug Kunst ankauft.

    Für Ausstellungen in kommerziellen Galerien können natürlich keine Ausstellungshonorare genommen werden.

    (Quelle: bbk, www.bbk-berlin.de, Stand 16.03.2016)

  • Was muss ich bei einer Vereinsgründung beachten?

    Bei der Gründung eines Vereins muss folgendes beachtet werden: Die Mindestanzahl an Gründungsmitgliedern beträgt 7 Personen.

    Vorerst muss eine Satzung erstellt werden, in der
    - Vereinszweck (gemäß § 21 BGB, damit die Tätigkeit, die dazu dient, das Gemeinwohl zu fördern
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Gemeinnützigkeit
    beim Finanzamt für Körperschaften I beantragt werden kann; genaue Angaben zur Tätigkeit, die dazu dient, das Gemeinwohl zu fördern
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Gemeinnützigkeit
    : AO §52, 53, 54)
    - Vereinsname
    - Vereinsorgane
    - Regelung der Mitgliederversammlungen (wann & wie)
    - Regelung der Mitgliedschaft
    - Regelung der Zusammenarbeit im Verein
    - Beurkundung von Beschlüssen
    festgelegt werden müssen.

    Anschließend muss das Gründungsprotokoll von einem Notar beglaubigt  und der Verein beim Finanzamt für Körperschaften und im Vereinsregister eingetragen werden.

    Weitere Informationen finden Sie im Ratgeber "Vereine und Steuern" vom Finanzamt und auf der Website des Amtsgerichts Charlottenburg.

  • Was passiert mit dem Geld, wenn ein Crowdfunding-Ziel nicht erreicht wird?

    Auf den allermeisten Plattformen wird das Geld einfach wieder an die Unterstützer zurückgebucht, wenn das Projekt sein Fundingziel nicht erreicht. Über den Vorgang und die Unterschiede der Rückbuchung sollte man sich immer auf den jeweiligen Plattformen informieren. Ab und an müssen auch bestimmte Fristen eingehalten werden, in denen eine Rückbuchung problemlos möglich ist. Ob und inwiefern Zinsen ausgezahlt werden und/oder Rückbuchungsgebühren anfallen, wird von jeder Plattform unterschiedlich gehandhabt.

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Für welche Projekte eignet sich Crowdinvesting und welche Modelle gibt es?

    Die meisten Crowdinvesting-Projekte sind während des Crowdinvestings nicht älter als zwei Jahre. Vor allem für Startups und junge Unternehmen ist das Crowdinvesting eine interessante Finanzierungsform, um das Produkt oder Marktmodel einmal zu testen. Ist das Crowdinvsting erfolgreich und wird das Projekt von der "Crowd" angenommen, hat es im Anschluss ggf. Chancen auf dem Markt. In der Startup-Phase kann das Crowdinvesting zudem hilfreich sein, das Unternehmenskonzept auf dem Markt zu etablieren oder das Unternehmen zu stabilisieren und größere Entwicklungsschritte zu gehen.
    Folgende Fragen gilt es im Vorfeld zu klären: Was passiert nach der Crowdinvesting-Kampagne? Ist das Geschäftsmodell tragfähig und kann es sich auf dem Markt behaupten? Brauche ich erneut Kapital nach der Kampagne? Wenn ja, wie viel und wie kann die Kapitalbeschaffung aussehen?

    Vorrangig werden beim Crowdinvesting folgende Vertragsmodelle angeboten:

    Partiarisches Darlehen (mit Nachrang) mit erfolgsgekoppeltem Zins (Plattformen: Companisto, Seedmatch, Welcome Invest)

    - Genossenschaftsanteile (werden von einer Genossenschaft über eine Plattform gekauft, ist bislang nur über Startnext möglich. Hier gilt zu beachten, dass dieses Angebot von der Startnext Network GmbH erbracht wird und nicht von der Startnext gUG)

    - atypische stille Beteiligung (Plattform: Innovestment)

    - Genussrechte (Plattform: Innovestment)

    - Aktien (Plattform: Bergfürst)

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Was ist Crowdinvesting?

    Das Crowdinvesting ist eine Unterform des Crowdfundings. Werden über das reward-based-Crowdfunding kreative Projekte mehrheitlich durch Kleinstbeträge von Supportern unterstützt und finanziert, handelt es sich beim Crowdinvesting um eine Investition in ein Startup oder Unternehmen. Beim Crowdinvesting werden die Supporter also zu Investoren. Das heißt: Erhält der Geldgeber beim Crowdfunding in der Regel eine Gegenleistung, z.B. eine CD oder ein Foto, wird der Investor beim Crowdinvesting an einem Startup für seine Investition durch mögliche Gewinne und Exiterlöse beteiligt.

    Der Begriff Crowdinvesting entstand 2011 als Unterbegriff für Crowdfunding-Projekte. Im englischsprachigen Raum spricht man auch von "equity based crowdfunding".

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Sind die einzelnen Crowdfunding-Plattformen kostenfrei?

    Meist verlangen die Portale eine Provision, die von Plattform zu Plattform unterschiedlich ist - der prozentuale Anteil bewegt sich gegenwärtig zwischen vier und 15 Prozent der anvisierten Zielsumme. Merke: Der Betrag muss in der Regel nur dann entrichtet werden, wenn die Crowdfunding-Kampagne erfolgreich ist. Meist fallen allerdings PayPal-Gebühren auf den Plattformen an (Startnext wiederum ist kostenlos – bis auf anfallende Paypalgebühren. Hier erfolgt aber im Unterstützungsprozess eine voreingestellte Spende, die vom Unterstützer jedoch abgewählt werden kann. Wird sie nicht abgewählt, werden voreingestellt zehn Prozent der Unterstützungssumme an Startnext gespendet. Auch auf Indiegogo z.B. fällt eine Gebühr von neun Prozent der anvisierten Zielsumme an, wenn der angestrebte Gesamtbetrag nicht erreicht wird. Zugleich ist es auf Indiegogo möglich, einen "flexiblen Zielbetrag" für die eigene Kampagne festzulegen; das heißt: die eingegangenen Beträge dürfen auch dann behalten werden, wenn das Funding-Ziel nicht erreicht wurde).

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Was ist Crowdfunding?

    Crowdfunding ist eine alternative Finanzierungsform, über die kulturelle und kreative Projekte durch eine Vielzahl von Unterstützern (sogenannte Supporter) realisiert und finanziert werden. Crowdfunding erfolgt also ohne die klassischen Finanzierungsinstitute wie Geschäfts- und/oder Förderbanken. Die Unterstützung kann sowohl materiell als auch immateriell sein - Supporter von Crowdfunding-Projekten investieren entweder Geld oder geben Sachmittel für ein Projekt, sie erwarten dafür eine oder keine Gegenleistung. Das Crowdfunding-Projekt wird über eine entsprechende Crowdfunding-Kampagne gestartet und realisiert. Definitionen von Crowdfunding finden sich hier.

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Was sind die wichtigsten Erfolgsfaktoren für ein Crowdfunding-Projekt?

    Eine Crowdfunding-Kampagne sollte zunächst gut überlegt sein und adäquat präsentiert werden: Mit welchem Zweck und welchem Ziel starte ich eine Kampagne? Ist es wirklich die beste Finanzierungsform? Ganz wichtig: Was möchte ich eigentlich mit meinem Projekt erreichen und wer sind meine potenziellen Unterstützer? Bei der Präsentation seiner Kampagne auf einer der Plattformen solltest man zum Beispiel immer auf aussagekräftiges Bild- und/oder Videomaterial achten.
    Die Erfolgsquote liegt momentan bei rund 50 Prozent. Die Erfolgsquote ist von Plattform zu Plattform jedoch recht unterschiedlich und eine genaue Vergleichbarkeit ist aufgrund verschiedener Ausgangsbestimmungen nur schwer möglich.

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Warum ist es sinnvoll für mein Projekt, eine Crowdfunding-Plattform zu nutzen?

    Crowdfunding-Plattformen stellen zum einen eine Infrastruktur durch Zahlungssysteme und ein Community-/Unterstützer-Management bereit, zum anderen präsentieren sie über ihre Plattform das eigene Projekt. Ein wichtiger Punkt ist das Erreichen einer breiten Öffentlichkeit, deren Prüfung die Projektidee erstmals über eine Crowdfunding-Plattform standhalten muss. Die Nutzung einer Crowdfunding-Plattform lohnt vor allem dann, wenn mit einer Kampagne über den Bekanntenkreis und die essentielle Mund-zu-Mund-Propaganda hinaus ein größerer Kreis von potentiellen Supportern erreicht werden soll - das können zum Beispiel bereits aktive Community-Mitglieder der Plattformen sein. Zugleich bietet eine Plattform Beratung an und trägt mit zum Erfolg des Projektes bei: Die individuelle Beratung durch die Plattform verhindert oft erste Fehler beim Projektstart. Nicht zuletzt greift auch die Presse gerne ungewöhnliche Crowdfunding-Projekte der Plattformen als Themen auf und kann einer Crowdfunding-Kampagne zusätzlich zu mehr Aufmerksamkeit verhelfen.

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Welche unterschiedlichen Crowdfunding-Finanzierungsarten gibt es?

    Es gibt aktuell vier unterschiedliche Arten des Crowdfundings, die sich aus dem Crowdfunding Industry Report 2012 herauslesen lassen – hier eine Zusammenstellung, die sich aus dem Schaubild von ikosom, dem Institut für Kommunikation in sozialen Medien, ergibt:

    - Reward-based Crowdfunding for non-monetary rewards: Dabei handelt es sich um die Form des Crowdfunding, die sich als erste etabliert hat: Ein Projekt erhält Geld oder Sachmittel mit oder ohne Gegenleistung von Seiten der Supporter. Ein Beispiel: Ein Unterstützer erhält bei einem Filmprojekt eine Rolle und wird als Dankeschön im Abspann genannt ("Crowd Sponsoring", (kreative) Ideen, Mikro-Sponsoring, (ideelle) Prämien.

    - Donation-based Crowdfunding for philantropy and sponsorship: Damit sind Spendenaktionen über Plattformen wie zum Beispiel Betterplace gemeint. Es wird lediglich Geld gespendet ("Crowd Donation", Causes, Spenden, gutes Gefühl, Spendenquittung, Community-Aspekt, konkrete Projekte).

    - Equity-based Crowdfunding for financial return: Damit ist das Crowdinvesting gemeint. Investoren investieren in ein Startup oder Unternehmen und werden anteilig in Höhe ihres Fundings am Erfolg eines Unternehmens beteiligt. Dafür nehmen sie aber auch den Totalverlust des eingesetzten Kapitals in Kauf ("Crowdinvesting", Startups, Mikro-Beteiligung, Erfolgsbeteiligung).

    - Lending-based Crowdfunding for financial return: Auch hier handelt es sich um eine Form des Crowdinvestings: Der private Geldgeber verleiht sein Geld über einen Plattformbetreiber an ein Projekt. Es handelt sich also um einen Mikro-Kredit, der einem Projekt gewährt und der nach einer bestimmten Systematik mit Zinsen zurückgezahlt wird. Als Rückfluss erwartet sich der Geldgeber eine Verzinsung seines Geldbetrags innerhalb einer vorgesehenen Laufzeit ("P2P lending", Startups, Mikro-Kredite, Rückzahlung).

    Es sind auch Hybrid-Formen des Crowdfundings/-investing möglich. Weitere Infos über die verschiedenen Arten des Crowdfundings finden Sie auf www.crowdfunding-berlin.com.

    (Quelle: Website Crowdfunding Berlin, www.crowdfunding-berlin.com, Stand: 16.03.2016)

  • Wie wird Kreatives Europa verwaltet?

    Das neue Programm soll ein einfaches, erkennbares und leicht zugängliches Portal für europäische Kultur- und Kreativschaffende sein, unabhängig von ihrem Arbeitsbereich, und Unterstützung für internationale Aktivitäten innerhalb und außerhalb der EU bieten. Die derzeitige Verwaltung über die Exekutivagentur Bildung, Audiovisuelles und Kultur wird beibehalten.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/2013 Stand: 16.03.2016)

  • Kreatives Europa wird auch einen branchenübergreifenden Aktionsbereich einschließen. Was bedeutet das?

    Der branchenübergreifende Aktionsbereich setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Zum einen besteht er aus der vom Europäischen Investitionsfonds verwalteten Finanzgarantiefazilität, die kleineren Akteuren den Zugang zu Bankdarlehen erleichtern soll. Zum anderen dient er zur Finanzierung von Studien und Analysen und zur Verbesserung der Datenerhebung, um die Evidenzbasis für politische Entscheidungen zu verbessern. Ferner werden experimentelle Projekte unterstützt, um die Zusammenarbeit zwischen der audiovisuellen Branche und anderen Sektoren der Kultur- und Kreativwirtschaft zu intensivieren, und es werden Kontaktstellen – so genannte Kreatives Europa-Desks – bezuschusst, die Antragsteller beraten.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/2013 Stand: 16.03.2016)

  • Wie unterscheidet sich Kreatives Europa von den derzeitigen Programmen Kultur, MEDIA und MEDIA Mundus? Werden diese Namen verschwinden?

    Kreatives Europa wird die derzeit getrennten Unterstützungsmechanismen für die Bereiche Kultur und Audiovisuelles in Europa in einer einzigen Anlaufstelle zusammenführen, die der gesamten Kultur- und Kreativbranche offensteht. Den besonderen Erfordernissen des audiovisuellen Sektors und der übrigen Kultur- und Kreativbranchen wird jedoch über zwei spezifische Teilprogramme – Kultur und MEDIA – Rechnung getragen. Diese Teilprogramme bauen auf dem Erfolg der aktuellen Programme Kultur und MEDIA auf und berücksichtigen künftige Herausforderungen. Das Programm MEDIA Mundus, das die Zusammenarbeit zwischen europäischen und internationalen Fachkräften und den internationalen Vertrieb europäischer Filme unterstützt, wird in das Teilprogramm MEDIA integriert.

    Durch den einheitlichen Rahmen des neuen Programms werden Synergien zwischen den verschiedenen Branchen optimal ausgeschöpft und Effizienzsteigerungen ermöglicht.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/2013 Stand: 16.03.2016)

  • Auf welche Herausforderungen ist das Programm Kreatives Europa ausgerichtet?

    Die Kultur- und Kreativbranche nutzt die Chancen des Binnenmarkts derzeit nicht in vollem Umfang. Eine der größten Herausforderungen ist die Marktfragmentierung, die auf die vielen verschiedenen kulturellen Traditionen und Sprachen zurückgeht: In der Europäischen Union gibt es 24 Amtssprachen, 3 Alphabete und rund 60 offiziell anerkannte Regional- und Minderheitensprachen. Diese Vielfalt ist Teil des Reichtums Europas, schafft aber auch Hindernisse: So haben Autoren Mühe, eine Leserschaft in anderen Ländern zu finden, Kino- und Theaterbesucher haben oft keine Gelegenheit, Werke aus anderen Ländern zu sehen, und Musiker haben Schwierigkeiten, neue Hörerinnen und Hörer zu erreichen.

    In einer Eurobarometer-Umfrage (IP/13/1023) wurde festgestellt, dass nur 13% der Europäerinnen und Europäer Konzerte von Künstlern aus anderen europäischen Ländern besuchen, und lediglich 4% sehen sich Theaterproduktionen aus dem europäischen Ausland an. Indem das Programm sich stärker darauf konzentriert, die Gewinnung neuer Publikumsschichten und die Fähigkeit des Sektors zu unterstützen, mit dem Publikum zu interagieren (etwa durch Initiativen zur Medienkompetenz oder durch neue interaktive Online-Instrumente), kann es der Öffentlichkeit mehr Werke aus anderen Ländern erschließen.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/2013 Stand: 16.03.2016)

  • Was genau wird mit dem Programm Kreatives Europa unterstützt?

    Praktisch alle im Rahmen des Programms geförderten Projekte werden eine grenzübergreifende Dimension aufweisen. Der Großteil des Programmbudgets ist für die Unterstützung von Einzelprojekten vorgesehen. Darüber hinaus finanziert Kreatives Europa jedoch auch andere Initiativen, deren Ziele mit denen des Programms im Einklang stehen, darunter die Aktion Kulturhauptstädte Europas, das Europäische Kulturerbe-Siegel, die Europäischen Tage des Denkmals und die fünf Preise der Europäischen Union (EU-Preis für Kulturerbe/Europa Nostra Awards, EU-Preis für zeitgenössische Architektur, EU-Literaturpreis, European Border Breakers Awards und MEDIA-Preis).

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/201 Stand: 16.03.2016)

  • Können Einzelpersonen EU-Fördermittel im Programm Creative Europe beantragen?

    Einzelpersonen können keine Förderung im Rahmen von Kreatives Europa beantragen, doch rund 250 000 Künstlerinnen und Künstler sowie Fachkräfte aus dem Kulturbereich und dem audiovisuellen Sektor werden Mittel im Rahmen von Projekten erhalten, die von Kulturorganisationen eingereicht wurden. Dies ist ein wesentlich kostengünstigerer Weg, Ergebnisse und eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. Die Kommission schätzt, dass über die Projekte, die im Rahmen des Programms Kreatives Europa unterstützt werden, direkt oder indirekt mehrere Millionen Menschen erreicht werden können.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/2013)

  • In welchen Ländern können Fördermittel im Rahmen von Kreatives Europa beantragt werden?

    Kreatives Europa steht Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den 28 Mitgliedstaaten und – soweit sie spezifische Bedingungen erfüllen – aus den folgenden Staaten offen: Länder der Europäischen Freihandelszone (Island, Norwegen, Liechtenstein und die Schweiz), Kandidatenländer und potenzielle Kandidatenländern für den Beitritt zur EU (Montenegro, Serbien, ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien, Türkei, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Kosovo) und Nachbarschaftsländer (Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Moldau, Ukraine, Algerien, Ägypten, Marokko, Tunesien, Jordanien, Libanon, Libyen, Palästina, Syrien und Israel). Nicht der EU angehörende Länder müssen eine "Eintrittskarte" zur Teilnahme am Programm lösen, deren "Preis" sich nach der Höhe ihres BIP (Bruttoinlandsprodukt) im Verhältnis zum Programmbudget richtet.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/2013 Stand: 16.03.2016)

  • Warum braucht Europa ein Programm Kreatives Europa?

    Kultur spielt eine wichtige Rolle in der Wirtschaft der Europäischen Union. In Studien wurde festgestellt, dass die Kultur- und Kreativbranche rund 4,5% des BIP in der EU erwirtschaftet und beinahe 4% der Arbeitsplätze stellt (sie beschäftigt 8,5 Millionen Menschen bzw. noch viel mehr, wenn man Übertragungseffekte in anderen Sektoren mitrechnet). Europa ist als Exporteur von Produkten der Kreativbranche weltweit führend. Um diese Position zu halten, müssen wir in die Fähigkeit der Branche investieren, grenzübergreifend zu operieren.

    Kreatives Europa reagiert auf diesen Bedarf, indem es gezielt dort investiert, wo die größte Wirkung erreicht werden kann. Dabei berücksichtigt das neue Programm die Herausforderungen der Globalisierung und der digitalen Technologien, die nicht nur die Art und Weise verändern, wie kulturelle Werke geschaffen, vertrieben und genutzt werden, sondern auch die Einnahmenströme und die Geschäftsmodelle. Diese Entwicklungen eröffnen der Kultur- und Kreativbranche auch neue Chancen, und das Programm soll ihnen dabei helfen, diese zu nutzen und vom digitalen Wandel zu profitieren, wodurch neue Arbeitsplätze und internationale Laufbahnen entstehen.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/201 Stand: 16.03.2016)

  • Was ist das Programm „Kreatives Europa“?

    Kreatives Europa ist das neue EU-Programm zur Förderung der Kino-, Kultur- und Kreativbranchen in Europa und soll ihren Beitrag zu Beschäftigung und Wachstum steigern. Das mit 1,46 Mrd. EUR ausgestattete Programm (2014-2020) wird zehntausende Künstler, Kulturschaffende und Fachkräfte sowie Organisationen aus den Bereichen darstellende und bildende Künste, Verlagswesen, Film, Fernsehen, Musik, interdisziplinäre Künste, Kulturerbe und Videospiele unterstützen. Die Fördermittel sollen es ihnen ermöglichen, europaweit tätig zu werden, neue Publikumsschichten zu erreichen und die Kompetenzen und Fertigkeiten zu erwerben, die sie im digitalen Zeitalter benötigen. Indem es den europäischen Kulturschaffenden hilft, ein Publikum in anderen Ländern anzusprechen, wird das Programm auch zur Bewahrung der kulturellen und sprachlichen Vielfalt beitragen.

    (Quelle: European Commission - MEMO/13/1009   19/11/201 Stand: 16.03.2016)

  • Welche Frauenkulturinitiativen gibt es in Berlin? Welche Interessenvertretungen existieren, die sich besonders für die Belange von Künstlerinnen engagieren?

    In Berlin gibt es eine große Anzahl von Vereinen, die sich der Förderung von Künstlerinnen und der Präsentation/Veröffentlichung ihrer künstlerischen Werke widmen: Die Gedok-Berlin ist die größte Künstlerinnenvereinigung Berlins. Neuaufnahmen erfolgen über ein Auswahlgremium. Weitere Informationen unter: www.gedok-berlin.de. Das Verborgene Museum ist die weltweit einzige Einrichtung, die sich um die Präsentation und wissenschaftlichen Aufarbeitung des Werks von Künstlerinnen des 20. Jahrhunderts widmet. Ganzjährig finden Ausstellungen statt - zwei- bis dreimal im Jahr ist die Gedok Berlin zu Gast. Weitere Informationen unter: www.dasverborgenemuseum.de. Die Inselgalerie (Xanthippe e.V.) bietet Künstlerinnen aller Kunststile Ausstellungsmöglichkeiten. Informationen hierzu finden Sie unter: www.inselgalerie-berlin.de. Der Förderverein Europäische Frauenakademie der Künste und Wissenschaften Berlin-Brandenburg e.V. fördert und präsentiert das künstlerische Schaffen von europäischen Künstlerinnen. Alle Informationen sind zu finden unter: www.efak.org. Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. ist der älteste heute noch existierende Zusammenschluss bildender Künstlerinnen in Deutschland. Er vergibt den "Marianne-Werefkin-Preis" an zeitgenössische Künstlerinnen.  Das Archiv des Vereins der Berliner Künstlerinnen enthält eine weltweit einzigartige historisch ausgerichtete Materialsammlung zur Erforschung der Kunst und Kunstgeschichte von Frauen. Weitere Informationen unter: www.vdbk1867.de/archiv.html.

    Folgende Galerien stellen hauptsächlich Arbeiten von Künstlerinnen aus: die Inselgalerie (www.inselgalerie-berlin.de), Das Verborgene Museum (www.dasverborgenemuseum.de) sowie die Galerie futura berlin (www.alpha-nova-kulturwerkstatt.de)

    Für Künstlerinnen gibt es zudem ein Professionalisierungsprogramm namens "Goldrausch Künstlerinnenprojekt art IT", in dessen Rahmen berufsspezifische Kenntnisse vermittelt werden. Ausführliche Informationen zu diesem Projekt sind zu finden unter: www.goldrausch-kuenstlerinnen.de. Das Berliner Programm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen in Forschung und Lehre zielt ab auf die Chancengleichheit von Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen in Berlin. Nähere Informationen hierzu finden Sie unter: www.berlin.de/sen/frauen/arbeit/wissenschaft-und-forschung/berliner-programm. Die Universität der Künste betreibt ein Mentoring-Programm für Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen der Sparten Bildende Kunst, Musik, Gestaltung und Darstellende Kunst. Alle Informationen zum Programm und dessen Auswahlverfahren finden sich unter: www.mentoring.udk-berlin.de.

    Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend wird der Gabriele Münter Preis, ein renommierter Kunstpreis für Künstlerinnen ab 40 Jahren, ausgelobt. Informationen zu den Teilnahmebedingungen finden Sie unter: www.bmfsfj.de. Die Akademie der Künste verleiht den mit 25.000 Euro dotierten Joana-Maria- Gorvin-Preis. Informationen dazu unter: www.adk.de. Der Verein der Berliner Künstlerinnen verleiht in unregelmäßigen Abständen den Marianne-Werefkin-Preis, Informationen unter: www.vdbk1867.de/marianne-werefkin-preis.html.

  • Für welche künstlerischen Sparten werden im Rahmen des Berliner Kulturaustauschs Auslandsstipendien vergeben?

    Berliner KünstlerInnen werden spartenübergreifend mit Auslandsstipendien gefördert, ausgenommen sind KünstlerInnen des Bereiches Darstellende Kunst. Für Akteure aus dem Genre Tanz wird seitens der Kulturverwaltung ein Tanzstipendium angeboten, in dessen Rahmen die Förderung eines selbst organisierten Auslandsaufenthaltes möglich ist.

    Die Kulturverwaltung bietet im Bereich Literatur Auslandsstipendien für Rom (Villa Massimo, Casa Baldi in Olevano) und Venedig (Deutsches Studienzentrum).

    Berliner Komponistinnen/Komponisten können sich für Auslandsaufenthalte in Rom (Komposition), Venedig (Komposition) und Paris (Komposition, Interpretation) bewerben.

    Die Stipendienprogramme richten sich an herausragende professionelle Berliner Künstlerinnen und Künstler mit abgeschlossener Ausbildung bzw. autodidaktischem Werdegang, die öffentliche und berufliche Erfolge nachweisen können. Studienrende können sich nicht bewerben.

    Bewerber müssen vor Beginn des Aufenthaltes über ausreichende Kenntnisse der Landessprache verfügen.

    In Berlin lebende Ausländer/innen können sich bewerben, wenn der Pass einen Vermerk der Ausländerbehörde enthält, der Ihnen eine selbstständige Tätigkeit gestattet.

    Ehemalige Auslandsstipendiaten  müssen ihr Kulturaustauschstipendium vor zwei Jahren beendet haben, um sich erneut bewerben zu können. Allerdings ist eine Bewerbung für denselben Ort ausgeschlossen.

    Weitere Informationen finden Sie außerdem hier.

    (Quelle: Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten)

  • Wir sind eine Musikgruppe. Wenn wir bei einem Auftritt Songs covern, müssen dann wir die GEMA-Gebühren bezahlen?

    Die Gebühren muss der Veranstalter an die GEMA entrichten. Informieren Sie sich hierzu bitte direkt bei der GEMA: www.gema.de .

  • Ich habe ein im Ausland erworbenes Diplom im Bereich Musik. Wo kann ich dieses anerkennen lassen?

    Eine Anerkennung von ausländischen Hochschulabschlüssen wird seit dem 1. Februar 2003 nicht mehr vorgenommen. Einzige Ausnahme hiervon gilt für Berechtigte nach §10 des Bundesvertriebenen-gesetzes. Sie finden in der Datenbank ANABIN (anabin.kmk.org), die von der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen im Sekretariat der Kultusministerkonferenz aufgebaut wurde, Informationen über die Vergleichbarkeit von ausländischen mit deutschen Studienabschlüssen.

    Im Bereich Musik werden lediglich Bewertungen ausländischer Bildungsabschlüsse im Vergleich mit der deutschen Ausbildung "Staatlich geprüfte(r) Musiklehrer(in)" vorgenommen, die bis zum 31. Juli1994 in Berlin abgeschlossen werden konnte. Konkret muss es sich um ein Musiklehrer-Diplom handeln, das an einer Fachschule (nicht Hochschule) erworben wurde.

    Ein Antragsformular sowie ein Merkblatt mit Informationen über die einzureichenden Unterlagen kann angefordert werden bei: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten (Ansprechpartner: Uwe Sandhop, Tel: 90 228 755, E-Mail: uwe.sandhop(at)kultur.berlin.de).

    Die Gebühr hierfür beträgt 92,54 EUR. Spätaussiedler erhalten die Bescheinigung über die Anerkennung gebührenfrei.

  • Wo findet man Informationen zur Vermietung von Proberäumen für Musiker?

    Die Kulturverwaltung des Berliner Senats vermietet keine Übungsräume. Das größte, punktuell auch mit öffentlichen Mitteln geförderte Übungsraumzentrum in Berlin ist das ORWO-Haus in Marzahn. Eigentümer und Betreiber ist der ORWOhaus e.V. (www.orwohaus.de).

    Weitere Übungszentren befinden sich in: Lichtenberg (Pfarrstrasse), Wedding (Schwedenstrasse) und Kreuzberg (Forsterstrasse). Diese drei Zentren werden betrieben vom Schallmauer e.V. (bzw. Herrn P. Rühl), Tel.: 030-84 30 68 60, www.schallmauer-ev.de.

    Die Objekte sind vom Betreiber nur gemietet, laufende Kosten (Grundmiete, Strom, Heizung, Reinigung, Verwaltung etc.) werden daher auf die nutzenden Gruppen umgelegt.

    Die Bewerbung um einen Übungsraum müssen direkt dem Betreiber zugestellt werden.

    Eine Übersicht über preisgünstige Probemöglichkeiten in den Jugendeinrichtungen der Berliner Bezirke findet man in der Broschüre "Dschungel Info - Wegweiser für junge Bands in Berlin" (Hrsg. Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Berlin e.V.). Die darin enthaltenen Angaben sind auch unter: www.spinnenwerk.de zugänglich.

    Weitere Informationen zu Proberäumen finden Sie in der Datenbank des Berliner Senats - Kulturelle Angelegenehiten und unter folgenden Links:
    www.jugendnetz-berlin.de
    berlin.proberaum-auskunft.de/proberaeume
    www.tanzraumberlin.de

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Welche Stipendien für Berlin gibt es im Bereich Musik?

    Im Bereich "Populäre Musik" werden keine Stipendien vergeben. In den Bereichen E-Musik und Jazz werden jeweils Stipendien vergeben. Für die Bereiche Komposition und Interpretation werden im Programm Kulturaustausch Auslandsstipendien (Rom, Venedig, Paris) vergeben.Mehr Informationen finden Sie hier

  • Ich möchte/wir möchten Musik produzieren. Gibt es dafür Unterstützung vom Senat?

    Für die Herstellung von CDs (Tonträger, Booklets) werden prinzipiell keine Fördergelder vergeben. Allerdings bestehen Fördermöglichkeiten zur Aufnahme von Tonträgern.

    Die Kulturverwaltung vergibt jährlich Aufnahmetermine in den beiden landeseigenen Tonstudios. Dieses Angebot betrifft Berliner Musikgruppen aus dem Bereich Populäre Musik einschließlich Weltmusik. Für JazzmusikerInnen/Jazzgruppen gibt es ein separates Förderungsangebot - das "Studioprojekt Jazz". Dieses wird ebenfalls jährlich ausgeschrieben. Weitere Informationen zu allen Förderungen durch den Berliner Senat im Bereich Musik finden Sie hier.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Ich möchte einen Verlag gründen. Welche Fördermöglichkeiten gibt es und wo bekomme ich die entsprechenden Informationen?

    Das Land Berlin unterstützt Existenzgründer mit verschiedenen Förderangeboten (z.B. zinsgünstige Darlehen, Unterstützung bei der Erstellung eines Businessplans, Coachingangebote). Nähere Auskünfte, welches der Förderprogramme für Sie in Frage kommt, erhalten Sie bei der Investitionsbank Berlin www.ibb.de.

    Grundsätzliche Informationen zu einer Verlagsgründung erhalten Sie auf der Internetseite der Industrie- und Handelskammer sowie bei der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Forschung (Ansprechpartnerin: Sylvia Fiedler, Tel.: 9013 8327, sylvia.fiedler(at)senwtf.berlin.de).

    Weitere Beratung bietet außerdem die Kreativwirtschaftsberatung Berlin. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Wie kann ich als Autor/in mein Werk urheberrechtlich schützen lassen?

    Die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) nimmt treuhänderisch die Ansprüche von Autoren im Sinne des Urheberrechtes wahr. Nähere Informationen zur VG Wort unter: www.vgwort.de.

  • Ich bin ein/e ausländische/r Autor/in und möchte gern nach Berlin kommen. Gibt es Aufenthaltsstipendien für Berlin?

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) lädt regelmäßig ausländische Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedenen Sparten nach Berlin ein ("Berliner Künstlerprogramm"). Ziel ist es, durch den längeren Aufenthalt (ein Jahr, Filmemacher sechs Monate) und die aktive Mitwirkung wesentlicher ausländischer Künstler die Berliner Szene zu beleben, den Kulturaustausch zu ermöglichen und künstlerische Maßstäbe zu hinterfragen. Nähere Informationen unter: www.daad-berlin.de.

  • Wo finde ich Informationen zu Preisen und Stipendien im Bereich Literatur vergeben?

    Eine gute Übersicht zu Preisen und Stipendien im Bereich Literatur für den deutschsprachigen Raum finden Sie auf www.literaturport.de.

    In Berlin vergibt die Kulturverwaltung des Berliner Senats den Moses-Mendelssohn-Preis und den Brüder-Grimm-Preis zur Förderung des Kinder- und Jugendtheaters. Nähere Informationen zu den beiden Preisen finden Sie unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme.

    Arbeitsstipendien für Berliner Autorinnen und Autoren (Autorenstipendien) vergibt der Berliner Senat an Schriftsteller/innen, die ihren Wohnsitz oder ständigen Aufenthalt in Berlin haben.

    Die Stipendien sind dazu bestimmt, Berliner Autorinnen und Autoren die Möglichkeit zu geben, geplante literarische Arbeiten zu beginnen, Entwürfe zu realisieren und begonnene Arbeiten fortzusetzen bzw. zu vollenden. Außerdem können sich Berliner Autorinnen und Autoren um ein Auslandsstipendium in der Villa Massimo (Rom); der Casa Baldi (Olevano) oder im Studienzentrum in Venedig bewerben. Nähere Informationen finden Sie hier.

    Die Kulturverwaltung der Senatskanzlei finanziert jungen deutschsprachigen Autorinnen und Autoren unter 35 Jahren einen dreimonatigen Aufenthalt im Literarischen Colloquium Berlin. Nähere Informationen unter: www.lcb.de.

  • Ich habe eine Einladung ins Ausland (Lesung, Festival-Auftritt o.ä.). Vergibt der Senat dafür Fördermittel? Können Schriftsteller/innen beim Berliner Senat Mittel in Form von Reisekostenzuschüssen beantragen?

    Für solche Zwecke werden im Bereich Internationaler Kulturaustausch Gelder vergeben. Mehr Informationen hierzu finden Sie hier.

  • Ich werde als AutorIn in meiner Heimat politisch verfolgt. Gibt es Aufenthaltsstipendien für Berlin?

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) kooperiert mit dem "Internationalen Parlament der Schriftsteller" in Straßburg und organisiert im Rahmen des "Netzwerkes der Städte" den Aufenthalt von Autorinnen und Autoren, die in ihrer Heimat politisch verfolgt werden. Nähere Informationen unter: www.daad.de/deutschland/de.

    Das Netzwerk Icorn bietet verfolgten AutorInnen Unterstützung und einen Aufenthalt in verschiedenen Städten weltweit, in Deutschland sindbisher nur Hannover und Frankfurt am Main eine Anlaufstelle. Mehr Informationen finden Sie hier www.icorn.org/icorn-cities-refuge.

  • Welche Berufsvertretungen bzw. Interessenvertretungen existieren für Autorinnen und Autoren bzw. Übersetzerinnen/Übersetzer?

    Für Autor/innen und Übersetzer/innen gibt es eine Vielzahl von Berufsvertretungen. Einige sind im Folgenden aufgezählt. Bitte durchsuchen Sie auch die Datenbank von Creative City Berlin, um Interessenvertretungen, Netzwerke und Kontakte zu finden.

    VS (Verband deutscher Schriftsteller) bei ver.di
    www.verband-deutscher-schriftsteller.de


    Bundesverband Deutscher Autoren e.V. (B.A.) und Berliner Autorenvereinigung e.V. im B.A. Freier Deutscher Autorenverband (Schutzverband deutscher Schriftsteller - FDA) - Landesverband Berlin e.V.
    www.fda.de

    P.E.N. - Zentrum Deutschland
    www.pen-deutschland.de


    Verband deutschsprachiger Übersetzer literarischer und wissenschaftlicher Werke e.V. (VdÜ)
    literaturuebersetzer.de

  • Welche Einrichtungen, die Förderungen/Stipendien bzw. Preise vergeben und/oder Wettbewerbe bzw. Veranstaltungen initiieren, gibt es im Bereich Literatur in Berlin?

    Bitte durchsuchen Sie die Datenbank von Creative City Berlin, um Interessenvertretungen, Netzwerke und Kontakte zu finden.

    Einige Vorschläge finden Sie hier:
    Literarisches Colloquium Berlin www.lcb.de

    LiteraturWERKstatt berlin www.literaturwerkstatt.org

    Literaturforum im Brecht-Haus www.lfbrecht.de

    Literaturhaus Berlin www.literaturhaus-berlin.de

    Lettrétage - das junge Literaturhaus www.lettretage.de

    Arbeitskreis Berliner Jungbuchhändler www.buchhaendlerkeller-berlin.de

    Akademie der Künste - Abteilung Literatur www.adk.de

    Notgemeinschaft der deutschen Kunst
    Eichenallee 47, 14050 Berlin, Tel.: 030 3043926, Fax: 030 3043926

    Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstfreunde GEDOK www.gedok.de

  • Ich bin selbstständig im Bereich "Darstellende Kunst". Welche Möglichkeiten zur gesetzlichen Sozialversicherung bestehen für mich?

  • Für eine Aufführung/Performance möchte ich einen Text von ... verwenden. Wo bekomme ich Informationen über die entsprechenden Gebühren und Verwertungsrechte?

    Bei derartigen Sachverhalten ist die Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) zuständig, sie nimmt treuhänderisch die Ansprüche von Autorinnen Autoren im Sinne des Urheberrechtes wahr. Nähere Informationen zur VG Wort unter: www.vgwort.de.

  • Bei welcher Behörde in Berlin muss ich den Antrag auf Befreiung von der Umsatzsteuer stellen?

    Über die Befreiung von der Umsatzsteuer entscheidet das jeweils zuständige Finanzamt, dort ist auch der Antrag einzureichen. Für diesen Antrag beim Finanzamt werden von der Kulturverwaltung des Berliner Senats Bescheinigungen ausgestellt. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: service.berlin.de/wohnungsaemter.

  • Wo muss ich den Antrag einreichen, um einen Wohnberechtigungsschein für einen Übungs- bzw. Arbeitsraum (Mehrraum) in Berlin zu bekommen?

    Prinzipiell kann von Künstlerinnen und Künstlern ein Mehrraum beantragt werden. Zuständig hierfür ist das eigene bezirkliche Wohnungsamt. Das für Sie zuständige Wohnungsamt finden Sie unter: www.berlin.de/verwaltungsfuehrer/wohnungsaemter

  • Wo kann ich ein Tanzstudio/einen Proberaum in Berlin mieten?

    Bitte besuchen Sie für entsprechende Informationen folgende Website: www.tanzraumberlin.de.

  • Gibt es eine Nachwuchsförderung durch den Berliner Senat im Bereich Darstellende Kunst?

    Seit 2010 gibt es im Rahmen der Zuwendungen zur Deckung von Ausgaben des Zuwendungsempfängers für einzelne Vorhaben, die fachlich, inhaltlich und finanziell abgrenzbar sind.
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Projektförderung
    eine Einstiegsförderung in Form von Stipendien. Diese Stipendien können Berufseinsteiger erhalten, die eine professionelle Ausbildung im Bereich der Darstellenden Kunst abgeschlossen haben, Quereinsteiger mit nachgewiesener künstlerischer Qualität und Berufsumsteiger innerhalb der Darstellenden Kunst (z.B. vom Tänzer zum Choreographen oder von der Schauspielerin zur Regisseurin). Einstiegsförderung kann nur beantragen, wer bisher noch keine anderweitige Förderung durch die Berliner Kulturverwaltung erhalten hat. Die Vergabe erfolgt jährlich durch eine Fachjury. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni für das Folgejahr möglich.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Wer kann sich beim Berliner Senat für die Einstiegsförderung im Bereich Darstellende Kunst bewerben?

    Die Einstiegsförderung wird in Form von Stipendien vergeben. Diese Stipendien können Berufseinsteiger erhalten, die eine professionelle Ausbildung im Bereich der Darstellenden Kunst abgeschlossen haben, Quereinsteiger mit nachgewiesener künstlerischer Qualität und Berufsumsteiger innerhalb der Darstellenden Kunst (z.B. vom Tänzer zum Choreographen oder von der Schauspielerin zur Regisseurin). Einstiegsförderung kann nur beantragen, wer bisher noch keine anderweitige Förderung durch die Berliner Kulturverwaltung erhalten hat. Die Vergabe erfolgt jährlich durch eine Fachjury. Bewerbungen sind bis zum 30. Juni für das Folgejahr möglich.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Ich bin Migrant/in und plane ein künstlerisches Projekt, welches die kulturellen Traditionen und speziellen Ausdrucksformen meiner Heimat zum Thema hat. Gibt es für interkulturelle Projekte Fördergelder vom Senat?

    Ja, es gibt ein Programm, das spartenübergreifend künstlerische Projekte von Migrantinnen und Migranten, die in Berlin leben, fördert. Alle wichtigen Informationen finden Sie im Bereich Förderprogramme und auf der Seite der Berliner Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/interkulturelle-projekte.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Welche Stipendien werden im Bereich "Tanz" von der Kulturverwaltung des Berliner Senates vergeben?

    Für in Berlin lebende, bereits ausgewiesene Tänzer/innen und Choreografinnen und Choreografen mit einer abgeschlossenen Ausbildung werden Stipendien in Form einer Weiterbildungsmaßnahme vergeben. Die/der Antragsteller/in muss im Bereich Zeitgenössischer Tanz tätig sein. Weiterführende Informationen zu Förderkriterien, Ansprechpartnern und Antragstellung finden Sie im Bereich Förderprogramme und auf der Seite der Berliner Senatskanzlei - Kulturelle Angelgenheiten unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/darstellende-kunst.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Welche weiteren Angebote des Berliner Senats zur Projektförderung gibt es?

    Die Berliner Kulturverwaltung bietet in den Bereichen Internationaler Kulturaustausch und Interkulturelle Projektarbeit weitere Angebote zur Zuwendungen zur Deckung von Ausgaben des Zuwendungsempfängers für einzelne Vorhaben, die fachlich, inhaltlich und finanziell abgrenzbar sind.
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Projektförderung
    . Detaillierte und spartenbezogene Informationen finden Sie im Bereich Förderprogramme und auf der Seite der Berliner Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme.

    Anträge zur Zuwendungen zur Deckung von Ausgaben des Zuwendungsempfängers für einzelne Vorhaben, die fachlich, inhaltlich und finanziell abgrenzbar sind.
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Projektförderung
    können außerdem eingereicht werden beim Hauptstadtkulturfonds (HKF). Informationen zum HKF finden Sie unter: www.berlin.de/hauptstadtkulturfonds/typo/index.php.

    Diverse Stiftungen unterstützen kulturelle Projekte. Ein ausführliches Stiftungsverzeichnis für Berlin finden Sie in unserem Förderfinder.

  • Kann ich für die Ausstattung, den Ausbau bzw. den Erhalt meiner Spielstätte eine Förderung bei der Kulturverwaltung des Berliner Senates beantragen?

    Ja, im Rahmen der Spielstättenförderung können für Produktions- bzw. Aufführungsorte für derlei Zwecke Gelder beantragt werden. Alle wichtigen Informationen hierzu finden Sie im Bereich Förderprogramme und auf der Seite der Berliner Senatskanlei - Kulturelle Angelegenheiten unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/darstellende-kunst.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Was kann im Rahmen der Einzelprojektförderung im Bereich Darstellende Künste beim Berliner Senat beantragt werden?

    Im Rahmen der Einzelprojektförderung kann ein Produktions-kostenzuschuss zu zeitlich begrenzten Inszenierungsvorhaben bzw. zu Wiederaufnahmen und Weiterentwicklungen von bereits bestehenden Produktionen gewährt werden. Ausführliche Informationen unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/darstellende-kunst/artikel.82004.php.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Was wird im Rahmen der Basisförderung für Darstellende Künste durch den Berliner Senat finanziert?

    Eine Basisförderung kann nur beantragt werden, wenn die Theater-/ Tanzgruppe bzw. das privatrechtlich organisierte Theater über eine bereits ausgewiesene künstlerische Eigenart als auch künstlerisches Entwicklungspotential verfügen, sprich ein gewisses Renommee vorweisen. Unter www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/darstellende-kunst/artikel.81996.php und im Bereich Förderprogramme finden Sie alle wichtigen Informationen zu den Förderkriterien und Ansprechpartnern.

    Es können Zuschüsse für die allgemeine Theaterarbeit, die Erarbeitung von Produktionen sowie gegebenenfalls Betriebszuschüsse beantragt werden. Aufführungskosten können in der Regel nicht finanziert werden. Die Basisförderung kann für einen Zeitraum von zwei Jahren gewährt werden. Die Vergabe erfolgt auf der Grundlage der Empfehlungen einer Jury.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Welche Förderprogramme gibt es für Theater- bzw. Tanzgruppen in Berlin?

    Gruppen dieser Sparten können sich um Einzelprojekt- bzw. Basisförderung bewerben. Für nähere Informationen zu den Förderprogrammen, -bedingungen, Antragsfristen etc. schauen Sie bitte im Bereich Förderprogramme und auf der Seite der Berliner Senatskanzlei - Kulturelle Angelgenheiten unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/darstellende-kunst.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Ich betreibe ein privatrechtlich organisiertes Theater in Berlin. Welche Förderangebote gibt es bei der Kulturverwaltung des Berliner Senates?

    Seitens der Berliner Kulturverwaltung werden Basisförderungen, Einzelprojektförderungen als auch Spielstättenförderungen vergeben. Für nähere Informationen zu den Förderprogrammen, -bedingungen, Antragsfristen etc. schauen Sie bitte unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/darstellende-kunst.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Welche Interessenvertretungen existieren für Tänzerinnen und Tänzer in Berlin?

    Der Dachverband Zeitgenössischer Tanz e.V. (www.ztberlin.de) engagiert sich, um individuellen Belangen eine Stimme zu geben. Ebenfalls Lobbyarbeit betrieben wird durch das Projekt TanzRaumBerlin. Nähere Informationen dazu unter www.tanzraumberlin.de und in der Datenbank von Creative City Berlin.

  • Welche Netzwerke/Institutionen im Bereich Darstellende Kunst bestehen in Berlin?

    Es gibt den Landesverband freier Theaterschaffender Berlin www.laft-berlin.de.

    Für den Bereich Tanz möchten wir Ihnen folgende Webseite empfehlen: www.tanzraumberlin.de.

  • Gibt es in den einzelnen Bezirken Berlins Ansprechpartner für kulturelle Vorhaben/ Initiativen?

    Es lohnt sich, angedachte kulturelle Projekte den jeweiligen Bezirks- bzw. Kulturämtern vorzustellen. Das entsprechende Kunst- bzw. Kulturamt in Ihrer Nähe finden Sie unter: www.berlin.de/verwaltungsfuehrer/kunst-kulturaemter.

  • Muss ich, um mich für eine Förderung des Berliner Senats im Bereich Bildende Kunst bewerben zu können, Kunst studiert haben?

    Nein, ein Kunststudium ist keine Bewerbungsvoraussetzung. Auch Autodidakten können sich bei der Förderkommission bewerben. Allerdings muss die Bewerbungsmappe von künstlerischer Reife zeugen.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Wann findet die nächste Sitzung der Förderkommission Bildende Kunst des Berliner Senats statt?

    Es finden etwa 4-5 Sitzungen im Jahr statt. Allerdings gibt es keine festgesetzten Termine. Die Bewerbungsunterlagen können jederzeit bei folgender Adresse eingereicht werden:

    Regierenden Bürgermeister von Berlin
    Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten
    V D Gä
    Brunnenstraße 188 - 190
    10119 Berlin-Mitte 

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Wo und wie kann ich mich mit meinem Berliner Atelier für einen Atelierbesuch bewerben?

    Zur Bewerbung um einen Atelierbesuch senden Sie bitte eine künstlerische Mappe an folgende Adresse:

    Regierenden Bürgermeister von Berlin
    Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten
    V D Gä
    Brunnenstraße 188 - 190
    10119 Berlin-Mitte 

    Das Antragsformular finden Sie unter www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/bildende-kunst/artikel.59999.php.
    Die Bewerbungsmappe wird dann den Mitgliedern der Förderkommission Bildende Kunst vorgelegt. Der Termin des Atelierbesuches ist abhängig von der Bewerbungslage und wird Ihnen unmittelbar nach Erhalt der Zusage bekannt gegeben. Meistens finden die Galeriebesuche 2-3 Monate nach dem Zustellen der Zusage statt. Es finden etwa 4-5 Sitzungen der Förderkommission im Jahr statt. Allerdings gibt es keine festgesetzten Termine. Die Förderkommission setzt sich zusammen aus Vertretern folgender Institutionen: Stiftung Berlinische Galerie, Stiftung Stadtmuseum, (Staatliche Museen Preußischer Kulturbesitz) Kupferstich-Kabinett und Neuer Berliner Kunstverein.

    Nicht-Berlinerinnen/-Berliner können sich nicht um einen Atelierbesuch bewerben. Bewerberinnen/Bewerber müssen ihren Lebens- und Schaffensmittelpunkt in Berlin haben. Ein Kunststudium ist keine Bewerbungsvoraussetzung. Auch Autodidakten können sich bei der Förderkommission bewerben. Allerdings muss die Bewerbungsmappe von künstlerischer Reife zeugen.

    Die Bewerbungsmappe sollte das Format DIN A 4 nicht überschreiten und kann 10-15 Fotos enthalten. Auch ein einzelner Katalog ist ausreichend. Bitte einen Lebenslauf mit der Mappe einreichen. Die Mappe kann am 1. Tag nach dem Sitzungstermin der Förderkommission Bildende Kunst abgeholt werden. Der Termin wird Ihnen nach Erhalt Ihrer Bewerbung mitgeteilt. Mit entsprechender Vollmacht kann auch ein Dritter Ihre Bewerbungsunterlagen abholen.

    Eine Bewerbung ist nur alle 3 Jahre möglich, unabhängig ob eine Zu- bzw. Absage vorlag.

    Der Termin des Atelierbesuches ist abhängig von der Bewerbungslage und wird Ihnen unmittelbar nach Erhalt der Zusage bekannt gegeben. Meistens finden die Galeriebesuche 2-3 Monate nach dem Zustellen der Zusage statt.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Wie detailliert muss der Finanzierungsplan für einen Projektantrag sein?

    Die Anforderungen an den Finanzplan sind in den einzelnen Bereichen unterschiedlich. Bitte unter der jeweiligen Sparte im Bereich Programme nachschauen. Viele Stiftungen haben ein eigenes Formular für den Darstellung der Projektkosten
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Finanzierungsplan
    eines Förderantrags. Allgemeine Informationen zum Finanzplan finden Sie unter Tipps und Tricks auf unserer Seite.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Sind die Förderungen, die von der Berliner Senatskanzlei vergeben werden, steuerpflichtig?

    Solche Fragen sollten Sie sich grundsätzlich beim Finanzamt beantworten lassen. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/finanzaemter.

  • Gibt es die Antragsformulare der Berliner Senatskanzlei auch als elektronisch ausfüllbare Dateien?

    Für die Mehrzahl der Förderprogramme der Berliner Senatskanzlei ist eine elektronische Bewerbung über einen Online-Antrag möglich, mit dem auch alle Anlagen hochgeladen werden können. Weitere Informationen finden Sie im Antragscenter.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Was muss ich tun, wenn sich bei einem Projekt, das durch den Berliner Senat gefördert wird, Kostenpositionen oder die Höhe der Kosten innerhalb des Kostenplans verändern?

    Erhöhen sich Einzelpositionen um über 20%, so muss hierzu eine Mitteilung erfolgen. Grundsätzlich sollten alle Veränderungen innerhalb der einzelnen Kostenpositionen gemeldet werden.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten)

  • Muss ich nur die Summe, die ich von der Kulturverwaltung des Berliner Senates bekomme, abrechnen oder alle Gelder, die ich für das Projekt verwende?

    Bei der Katalogförderung müssen alle im Darstellung der Projektkosten
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Finanzierungsplan
    aufgeführten Gelder abgerechnet werden. Beim Arbeitsstipendium ist keine Abrechnung notwendig.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Welches Dokument gilt als verbindliche Förderzusage des Berliner Senats?

    Eine Förderzusage des Berliner Senats ist noch nicht verbindlich, da diese nur eine Inaussichtstellung von Fördergeld bedeutet. Verbindlich wird die Zusage mit Erhalt des Zuwendungsbescheids. Nach dessen Erstellung dürfen die Ausgaben getätigt/Projekte umgesetzt werden.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • Wie muss mein Antrag aussehen bzw. was muss ich zusammen mit dem Antrag einreichen, um Fördergelder vom Senat zu bekommen?

    Alle Antragsformulare und diesbezügliche Merkblätter mit Hinweisen zur Antragstellung finden Sie unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme.

    (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Stand: 16.03.2016)

  • In welcher Höhe kann ich eine Senatsförderung beantragen?

    Hierzu gibt es keine festgesetzten Höchstbeträge, teilweise sind bei einzelnen Ausschreibungen Maximalwerte festgelegt. Weitere Informationen finden Sie auf  http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/informationen/maininfo.html

  • Wo bekomme ich Informationen zu den Förderprogrammen der Kulturverwaltung des Berliner Senates?

    Sie finden alle Fördermöglichkeiten auf unserer Seite im Bereich Förderprogramme und unter: http://www.berlin.de/sen/kultur/index.de.php

  • Ich bin Berliner Künstlerin/Künstler und möchte mich durch einen Auslandsaufenthalt künstlerisch weiterentwickeln. Werden von der Kulturverwaltung des Berliner Senates Auslandsstipendien vergeben?

    Ja, es wird eine Vielzahl von Auslandsstipendien vergeben. Detaillierte Informationen zu Auslandsstipendien finden sich unter: http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/informationen/maininfo.html und in den jeweiligen Sparten im Bereich Förderprogramme.

    (Quelle: Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten)

  • Sind Stipendien steuerfrei?

    Hierüber entscheidet das jeweils zuständige Finanzamt. Stipendien müssen dort grundsätzlich angegeben werden. Der
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Zuwendungsbescheid
    (oder Vertrag) dient hier als Nachweis. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/finanzaemter.

  • Wann finden die nächsten Ausschreibungen der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten statt?

    Detaillierte und spartenbezogene Informationen zu den Ausschreibungsterminen sind zu finden unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/informationen/maininfo.html Alle Ausschreibungen werden am Jahresende aktualisiert.

  • Welche Stipendien gibt es bei der Kulturverwaltung der Stadt Berlin?

    Hier gibt es eine Vielzahl von Stipendien mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Laufzeiten. Weitere Informationen unter http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/informationen/maininfo.html in der entsprechenden Sparte.

  • Ich bin ein/e ausländische/r Künstler/in und möchte gern nach Berlin kommen. Gibt es Aufenthaltsstipendien für Berlin?

    Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) lädt regelmäßig ausländische Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedenen Sparten nach Berlin ein (Berliner Künstlerprogramm). Ziel ist es, durch den längeren Aufenthalt (ein Jahr) und die aktive Mitwirkung wesentlicher ausländischer Künstler die Berliner Szene zu beleben, den Kulturaustausch zu ermöglichen und künstlerische Maßstäbe zu hinterfragen. Der DAAD kooperiert mit dem "Internationalen Parlament der Schriftsteller" in Straßburg und organisiert im Rahmen des "Netzwerkes der Städte" den Aufenthalt von Autorinnen und Autoren, die in ihrer Heimat politisch verfolgt werden. Nähere Informationen unter: www.daad.de/deutschland/de sowie unter: www.berliner-kuenstlerprogramm.de/de/index_de.php.

  • Was unterscheidet ein Stipendium von einer Projektförderung?

    Ein Stipendium ist im Gegensatz zu einer Zuwendungen zur Deckung von Ausgaben des Zuwendungsempfängers für einzelne Vorhaben, die fachlich, inhaltlich und finanziell abgrenzbar sind.
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Projektförderung
    eine personengebundene Förderung. Außerdem sind die Anforderungen bei der Abrechnung unterschiedlich, in den meisten Fällen müssen Stipendien nicht abgerechnet werden. Nähere Hinweise zu den Stipendien des Landes Berlin finden Sie unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme.

  • Kann ich mich mehrmals hintereinander an derselben Ausschreibung der Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten beteiligen?

  • Sind Förderungen steuerpflichtig?

    Solche Fragen sollten Sie sich grundsätzlich beim Finanzamt beantworten lassen, da es hier keine allgemeingültige Antwort gibt. Das für Sie zuständige Finanzamt finden Sie unter: www.berlin.de/sen/finanzen/steuern/finanzaemter.

  • Gibt es spezielle Förderangebote für Künstlerinnen bei der Kulturverwaltung?

    Ja, nähere Informationen finden Sie im Bereich Förderprogramme auf unserer Website und unter: www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/informationen/maininfo.html

  • Gibt es spezielle Förderungen der Kulturverwaltung für Projekte von Migrantinnen/ Migranten?

  • Ich bin Ausländer/in oder Künstler/in, mit Wohnsitz in Berlin, kann ich mich für Förderungen für Berliner KünstlerInnen bewerben?

    Als Berliner Künstler/innen werden alle angesehen, die ihren Wohnsitz sowie ihren Arbeitsmittelpunkt in Berlin haben. Dabei kann es sich auch um ausländische Künstler/innen handeln, die zumindest vorübergehend in Berlin leben und künstlerisch arbeiten. (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten)

  • Wie wird über die Vergabe von Fördermitteln/ Zuschüssen der Senatskanzlei entschieden?

    Die Vergabe erfolgt meistens auf der Grundlage der Empfehlungen einer Jury. Informationen zu den Mitgliedern einer Jury und Zeiten, an denen getagt wird, finden Sie unter der jeweiligen Sparte bei http://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/informationen/maininfo.html

  • Welche Chancen hat mein Antrag bei der Kulturverwaltung Berlin?

    Diese Frage ist kaum zu beantworten, da die Entscheidung über die Gewährung einer Zuwendung von verschiedenen Faktoren abhängt, die sich auch von Jahr zu Jahr ändern können. Der Inhalt eines Antrags wird meistens durch einen unabhängigen Beirat beurteilt. (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten)

  • In welcher Höhe kann ich eine Senatsförderung beantragen?

    Hierzu gibt es keine festgesetzten Höchstbeträge. (Quelle: Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten)

  • Wo bekomme ich Informationen zu den Förderprogrammen der Kulturverwaltung des Berliner Senates?

    Sie finden alle Fördermöglichkeiten unter: http://www.berlin.de/sen/kultur/index.de.php

  • Was ist die Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten?

    Die Berliner Kulturverwaltung (Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten) ist zuständig für Angelegenheiten der Museen, Bibliotheken, Archive, Gedenkstätten, Bühnen, Orchester und Chöre sowie für die Förderung von in Berlin lebenden Künstlerinnen und Künstlern.

    Ebenfalls zum Geschäftsbereich der Senatskanzlei gehört seit der Senatsumbildung 2006 der Beauftragte für Kirchen, Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften.

    André Schmitz ist Staatssekretär für kulturelle Angelegenheiten.
    Quelle: Website Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten. Stand: 9.9.2013.

  • Was ist die Kulturstiftung des Bundes?

    Die Kulturstiftung des Bundes fördert Kunst und Kultur im Rahmen der Zuständigkeit des Bundes. Ein Schwerpunkt ist dabei die Förderung innovativer Programme und Projekte im internationalen Kontext. Dabei investiert die Stiftung auch in die Entwicklung neuer Verfahren der Pflege des Kulturerbes und in die Erschließung kultureller und künstlerischer Wissenspotentiale für die Diskussion gesellschaftlicher Fragen. Die Kulturstiftung des Bundes setzt außerdem einen Schwerpunkt auf den kulturellen Austausch und eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Sie initiiert und fördert dazu Projekte auf Antrag ohne thematische Eingrenzung in allen Sparten.

    Außerdem fördert sie die selbstverwalteten Kulturförderfonds - die Stiftung Kunstfonds, den Fonds Darstellende Künste, den Deutschen Literaturfonds, den Deutschen Übersetzerfonds und den Fonds Soziokultur - und fördert kulturelle Leuchttürme wie beispielsweise die documenta, das Theatertreffen oder die Donaueschinger Musiktage.

    Gegründet wurde die Stiftung am 21. März 2002 durch die Bundesregierung, vertreten durch den Beauftragten für Kultur und Medien. Sie ist eine Stiftung des Bürgerlichen Rechts mit Sitz in Halle an der Saale.

    Die jährlich aus dem Haushalt des Staatsministers für Kultur bereitgestellten Mittel betragen zurzeit 35 Millionen Euro. Quelle: Website Kulturstiftung des Bundes. 9.9.2013.

  • Wie finde ich Mitarbeiter für mein Projekt?

    Es gibt, wenn man in seinem Kollegenkreis nicht fündig geworden ist, verschiedene Internetseiten wie kulturmanagement.net, theaterjobs.de oder creative-city-berlin.de. Diese bieten eine gute Möglichkeit, die passenden Personen für sein Projekt zu finden. Auch die Internetseiten von Berufsverbänden haben oft Links zu entsprechenden Seiten oder bieten selbst eine Art Stellenbörse an.

  • Wie berechne ich mein eigenes Honorar?

    Die große Frage, die sich viele Freischaffende am Anfang ihres beruflichen Werdegangs stellen ist wohl: Was ist meine Arbeit eigentlich wert?

    Hierzu ist in der freien Szene eine grundsätzliche Frage danach sinnvoll, was man eigentlich so im Monat braucht.

    Man sollte einmal überschlagen:
    - Privat: Essen, Wohnen, Versicherungen, Rücklagen fürs Alter, ggf. Kinderversorgung, Urlaub, Sonstiges
    - Beruflich: Steuer, Arbeitsräume, Büromaterial, Auto, Beiträge Berufsverbände, Fortbildungen, Sonstiges.

    Selbstverständlich empfiehlt es sich grundsätzlich, bei Kollegen nachzufragen, die eine vergleichbare Tätigkeit ausüben.

    (Quelle u.a.: Stefan Kuntz: Survival Kit für Künstler, Bergisch Gladbach 2016, S. 606ff.)

  • Was ist die KSK?

    Die ermöglicht freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
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    Künstlersozialkasse
    , eine Abteilung der Unfallkasse des Bundes, führt das Künstlersozialversicherungsgesetz (KSVG) durch. Sie ist Teil der Bundesverwaltung, hat ihren Sitz in Wilhelmshaven und ist bundesweit zuständig.

    Die ermöglicht freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
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    Künstlersozialkasse
    (KSK) hat im Wesentlichen zwei Aufgabenbereiche:

    Zum einen prüft die KSK die Zugehörigkeit von Künstlern und Publizisten zum versicherungspflichtigen Personenkreis. Wenn die im Gesetz aufgeführten Voraussetzungen der Versicherungspflicht vorliegen, erlässt sie Bescheide über Beginn, Umfang und ggf. Ende der Versicherungspflicht.

    Zum anderen zieht die KSK den Beitragsanteil der Versicherten, die Künstlersozialabgabe der abgabepflichtigen Unternehmen sowie den Bundeszuschuss ein.

    Für die Durchführung der Renten-, Kranken-, und Pflegeversicherung ist die KSK aber nicht zuständig. Sie meldet die versicherten Künstler und Publizisten lediglich bei den Kranken- und Pflegekassen (Allgemeinen Ortskrankenkassen, Ersatzkassen, Betriebs- und Innungskrankenkassen) und bei der allgemeinen Rentenversicherung an und leitet die Beiträge an die zuständigen Träger weiter. Leistungen aus dem Versicherungsverhältnis (Rente, Krankengeld, Pflegegeld etc.) erbringen ausschließlich die Träger der Rentenversicherung und die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen.

    Ein Antrag auf Altersrente oder eine Reha-Maßnahme ist also an die allgemeine Rentenversicherung zu richten. Dort werden auch die Fragen zu den Voraussetzungen und zur Berechnung von Renten, zu bereits erworbenen Rentenansprüchen, zu Renten aufgrund verminderter Erwerbsfähigkeit und vieles mehr beantwortet. Zu diesem Zweck hat die allgemeine Rentenversicherung vielerorts Auskunfts- und Beratungsstellen eingerichtet. Bei Fragen zur Krankenversicherung (Leistungen, Beitragssätze usw.) wenden sich versicherungspflichtige Künstler oder Publizisten an die selbst gewählte gesetzliche Krankenversicherung.

    Vom Jahr 2000 an gilt für alle vier Bereiche wieder ein einheitlicher Abgabesatz. Dieser wird jeweils bis zum 30.09. eines Jahres für die folgenden Kalenderjahre durch eine Verordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales bestimmt. Für das Jahr 2016 bleibt der Abgabesatz stabil bei 5,2%, 2015 und 2014 lag er ebenfalls bei 5,2%, 2013 betrug er 4,1%

    (Quelle: ermöglicht freischaffenden Künstlern und Publizisten Zugang zur gesetzlichen Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung.
    [Mehr: Klick auf den Begriff]
    Künstlersozialkasse
    , www.kuenstlersozialkasse.de, Stand: 16.03.2016)

  • Was ist eine GbR?

    Die Gesellschaft bürgerlichen Rechts, oder auch BGB-Gesellschaft wird geregelt im Artikel 705§ff BGB (Bürgerliches Gesetzbuch).

    Sobald zwei Personen zusammen  arbeiten, sind sie rechtlich gesehen eine Gesellschaft nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch
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    GbR
    , dazu muss weder ein Vertrag aufgesetzt werden noch muss das mündlich besprochen werden. Um die Rechte und Pflichten aller Beteiligten zu klären, macht es meist Sinn, einen kurzen Vertrag aufzusetzen, um möglichen Konfliktsituationen vorzubeugen. Ansonsten geltend die im BGB geregelten Verfahrensweisen.

    Ein großer Vorteil ist, dass die Sozialversicherung billiger wird, da sie über die KSK läuft.

    Steuern werden einfacher. Alle Gesellschafter entscheiden gemeinsam. Im Grunde beschäftigt man sich gegenseitig und niemand wird von dem anderen beauftragt, geschweige denn angestellt.

    (Quelle: Website Rechnungswesen verstehen, www.rechnungswesen-verstehen.de/bwl-vwl/bwl/gbr-gesellschaft-buergerlichen-rechts.php, Stand 16.03.2016)

  • Was sind Anbest-P (Allgemeine Nebenbestimmungen für Zuwendungen zur Projektförderung)?

    Diesen Begriff findet man immer wieder bei der öffentlichen Mittelvergabe. Gemeint sind alle Nebenbestimmungen, die man vor allem beim Mittelabruf, bei den Ausgaben wie auch bei der Abrechnung der Gelder beachten muss.

    Man sollte diese Bestimmungen sehr genau lesen und sich klar machen, was diese für die tägliche Projektarbeit bedeuten, bevor man beginnt, Fördergelder auszugeben. Bei eventuellen Unklarheiten empfiehlt es sich, beim Fördergeber nachzufragen.

  • Was bedeutet Vorsteuerabzugsberechtigung?

    Wie Privatpersonen zahlen auch Unternehmer beim Bezug von Waren und Dienstleistungen Umsatzsteuer. Im Gegensatz zu Privatpersonen können Unternehmer allerdings unter bestimmten Voraussetzungen diese Posten im Rahmen des Vorsteuerabzugs von ihrem Finanzamt zurückfordern.

    Was bedeutet Vorsteuerabzug?
    Vorsteuer ist die Umsatzsteuer, die ein Unternehmer auf den Rechnungen an seine Geschäftspartner ausweist. Zur Zahlung der Umsatzsteuer verpflichtet ist aber nur der Endverbraucher.
    Daraus folgt im Umkehrschluss, dass sich Geschäftsleute die ihnen von Geschäftspartnern in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt erstatten lassen können (die Umsatzsteuer ist also ein durchlaufender Posten). Um eine Berechtigung zum Vorsteuerabzug zu erhalten, müssendie folgenden Punkte erfüllt werden:

    Berechtigung zum Vorsteuerabzug

    Generell gilt: Ein Unternehmer darf Vorsteuer abziehen, wenn er selber auf seinen Rechnungen Umsatzsteuer in Rechnung stellt.
    Dazu muss der Jahresumsatz über 17.500 Euro liegen. Er ist dann dazu verpflichtet, je nach Art seines Produkts oder Dienstleistung den vollen (19%) oder ermäßigten (7%) Satz auf seinen Rechnungen auszuweisen.

    Wann darf der Vorsteuerabzug nicht geltend gemacht werden?
    In bestimmten Fällen ist kein Abzug von Vorsteuer möglich:
    - ein Gegenstand wird nicht für das Unternehmen, sondern privat für den Unternehmer angeschafft
    - ein Unternehmer hat nur umsatzsteuerfreie Umsätze
    - der Unternehmer ist nach § 19 UStG Kleinunternehmer und weist daher auf seinen Rechnungen keine  Mehrwertsteuer aus
    - die Rechnung ist fehlerhaft ausgestellt.

    Von der Umsatzsteuer zur Vorsteuer

    Beispiel:
    Ein Einzelunternehmer ist zum Vorsteuerabzug berechtigt. Beim Kauf von Waren für sein Unternehmen im Wert von netto 1.000 Euro werden auf der Rechnung 19% (€ 190) Umsatzsteuer ausgewiesen, sodass der Gesamtrechnungsbetrag 1.190 Euro beträgt.

    Die Voraussetzungen zum Vorsteuerabzug sind erfüllt. Somit kann diese Position bei der Umsatzsteuervoranmeldung oder in der Umsatzsteuerjahreserklärung als Vorsteuerabzug geltend gemacht werden.

    Der Betrag von 190 Euro wird dem Unternehmer von Finanzamt erstattet beziehungsweise mit der von ihm abzuführenden Umsatzsteuer verrechnet.            

    (Quelle: Website Rechnungswesen verstehen, www.rechnungswesen-verstehen.de/steuern/kleinunternehmerregelung.php, Stand 16.03.2016)

  • Was ist die Kleinunternehmerregelung?

    Die Kleinunternehmerregelung ermöglicht es Unternehmern mit geringem Umsatz, auf das Abführen von Umsatzsteuer zu verzichten. Für Unternehmer und Behörden soll damit Verwaltungsaufwand reduziert werden.

    Gesetzliche Grundlagen

    In § 19 UStG wird Unternehmern, bei denen der Umsatz ohne Steuern
    - im vergangenen Kalenderjahr nicht mehr als € 17.500,00 betragen hat und
    - im aktuellen Kalenderjahr voraussichtlich € 50.000,00 nicht übersteigen wird
    ein Wahlrecht eingeräumt:
    Sie können entscheiden, ob sie Umsatzsteuer ausweisen und mit dem Finanzamt abrechnen wollen oder nicht. An diese Entscheidung ist der Unternehmer die folgenden fünf Jahre lang gebunden.

    Welche Folgen hat die Anwendung der Kleinunternehmerreglung?
    Wird die Kleinunternehmerregelung in Anspruch genommen, hat der Unternehmer in umsatzsteuerlicher Hinsicht den gleichen Status wie ein Nichtunternehmer.
    Er verzichtet darauf, bei seinen Ausgangsrechnungen Umsatzsteuer auszuweisen und kann die Umsatzsteuer auf seinen Eingangsrechnungen nicht als Vorsteuer davon abziehen. Ansonsten müssen seine Rechnungen die gleichen Mindestbestandsteile enthalten wie bei anderen Unternehmern. Auf der Rechnung ist darauf hinzuweisen, dass nach § 19 UStG keine Umsatzsteuer erhoben wird.

    Kleinunternehmerreglung: Pro und Kontra

    Die Aussicht auf verminderten Verwaltungsaufwand ist aber nicht der einzige Aspekt, den Unternehmer bei ihrer Entscheidung berücksichtigen sollten. Entscheidend ist vielmehr, ob die Kundschaft überwiegend aus Privatleuten oder vorsteuerabzugsberechtigten Geschäftskunden besteht.

    Privatleute und andere Unternehmer, die die Kleinunternehmerregelung für sich in Anspruch nehmen, vergleichen bei der Prüfung von Angeboten die Endpreise. Hier kann sich ein preislicher Vorteil ergeben, wenn keine Umsatzsteuer eingerechnet werden muss.

    Der gleiche Sachverhalt wirkt sich hingegen negativ bei Kunden aus, die nicht der Kleinunternehmer-regelung unterliegen - diese sind an einer Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer interessiert, um ihre Umsatzsteuerzahllast gegenüber dem Finanzamt zu reduzieren.

    (Quelle: Website Rechnungswesen verstehen, www.rechnungswesen-verstehen.de/steuern/kleinunternehmerregelung.php, Stand 16.03.2016)

  • Worauf muss ich generell bei Abrechnungen von Projekten achten?

    Die Abrechnung von Projekten ist meist ein unerfreuliches Geschäft. Um den Aufwand so gering wie möglich zu halten, ist eine disziplinierte Vorarbeit zu leisten.

    Nach dem Erhalt des Bewilligungsbescheides sollten alle Formulare zur Abrechnung gründlich durchgelesen werden, um sich die spezifischen Eigenheiten des Geldgebers vor Projektdurchführung klar zu machen und die entsprechenden Vorkehrungen zu treffen, Fragen zu klären etc.

    Dazu gehört das korrekte Aufsetzen der Honorarverträge, ggf. des Gesellschaft nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch
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    GbR
    -Vertrages oder anderweitiger Kooperationsvereinbarungen, das genaue Controlling der Ausgaben, das akribische Sammeln der Belege getätigter Ausgaben, ein guter Kontakt zu den Geldgebern, um eventuelle Budgetverschiebungen abzustimmen (häufig sind 20% Veränderung erlaubt, nach Absprache ggf. auch mehr, wenn dafür ein guter Grund vorliegt), das Überwachen des Logoabdruckes von Geldgebern und Sponsoren auf Printerzeugnissen und auf Internetseiten.

    Die Abrechnung ist meist mit Belegen und einem aktualisierten Finanzplan, einem Beschreibt den Verlauf und den Erfolg eines Projekts
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    Sachbericht
    , sowie Beispielen der Printerzeugnisse (Flyer, Plakate, Programmhefte etc.) und ggf. Presseberichten abzugeben, die gut sortiert und übersichtlich zu gestalten sind.

  • Wie schreibe ich einen Antrag?

    In einem Antrag müssen alle relevanten Fakten Ihres Projektes in einer ansprechenden Reihenfolge präsentiert werden.

    Grundsätzliche Fragen, die sich hierfür stellen sollten, sind:

    - Was ist der Inhalt des Projekts: Was? (Inhalte); Wie? (Methoden); Warum? (Ziele)
    - Wer ist in welcher Funktion an dem Projekt beteiligt?
    - Wo soll das Projekt stattfinden?
    - Was kostet das Projekt (Personal, Sachkosten, etc.)
    - Wann findet das Projekt statt?

    Ausführliche Informationen zur Antragstellung finden Sie unter Tipps und Tricks.

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