Abschreibungsregel

Die Abschreibung ist ein Instrument des Rechnungswesens zur Erfassung der Wertminderung von Vermögensgegenständen.

Eine Abschreibung ist die buchhalterische Erfassung von Wertminderungen der Vermögensgegenstände aus dem Betriebsvermögen. Der Begriff ist in den Grundlagen des Rechnungswesens verankert. Die Regeln, nach denen abgeschrieben wird sind im Handelsgesetzbuch, kurz HGB geregelt. Hierbei wird zwischen planmäßigen und außerplanmäßigen Abschreibungen unterschieden. Die planmäßige Abschreibung stellt den zu erwartenden Wertverlust durch Abnutzung (Verschleiß) dar. Eine außerplanmäßige Wertminderung entsteht beispielsweise durch einen Unfall, bei dem der Vermögensgegenstand beschädigt wird oder sogar untergeht, was dann als Katastrophenverschleiß bezeichnet wird. Abschreibungsfähig sind sowohl materielle als auch immaterielle Güter, wie beispielsweise Lizenzen, Konzessionen und Patente. Abschreibungen sind vor allem steuerlich und buchhalterisch relevant, da Abschreibungen steuerabzugsberechtig sind und somit das Steueraufkommen verringern. Nach deutschem Recht orientiert sich die Abschreibung an der durchschnittlichen Nutzungsdauer.

Als Abschreibungsgründe zählen technische Gründe, wie normaler Verschleiß über die Jahre hinweg oder eben Katastrophenverschleiß. Zu den wirtschaftlichen Gründen einer Abschreibung zählen eine Veränderung der Nachfrage, Marktpreisschwankung, Fehlinvestition oder auch Ineffizienz. Der zeitliche Ablauf von Verträgen und Schutzrechten wird zu den rechtlichen Gründen für eine Abschreibung gerechnet.

(Quelle: Gründerszene, zuletzt aufgerufen 17.08.2015)

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